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Januar 2002
01.01.02 Auf ein Neues - gespickt mit Vorsätzen. Sozusagen die Sterne vom Himmel holen. Stand es nicht schon letzten Silvester auf der Liste der guten Vorsätze? Jaja ! Trotzdem wage ich einen neuen Anfang. In das unverbrauchte Jahr 2002. Am besten Prioritäten setzen, sage ich mir. Das kann ja sonst nicht funktionieren. Etwas Sport treiben ist doch weiß Gott vernünftig, oder? Musik, Lesen? Schließlich etwas Banales: Öfters frische Luft tanken. Wie kriege ich das auf die Reihe? Wenn es nicht ganz hinhaut, dann hake ich den Rest ab, es ist ja kein Muss. Wenn man bedenkt, dass es wieder auf der Agenda auftaucht, nächsten Silvester. In diesem Sinne...
03.01.02 Eine besondere Freude bereitete Dr. h.c. Walter Zoth den 27 Kindern aus Weißrussland, die auf Einladung der Tschernobyl-Hilfe Rennerod, ihre Weihnachtsferien im Westerwald verbringen konnten. Der Seniorchef der Firma Zoth, hatte sie gemeinsam mit ihren Gasteltern zu einer Feier in den Konferenzraum des Betriebes eingeladen. Jedes Kind erhielt einen Taschenrechner, Süßigkeiten und aus der neuen Produktion einen Dino zum Zusammenbauen. Als die moderne Laseranlage im Betrieb vorgestellt wurde, konnten die Kinder zudem erleben, wie ein Talisman für den Heimweg produziert wurde.
07.01.02 Im Wochenendgebiet stand gegen 8.30 Uhr ein Kleinlaster in hellen Flammen. Der Lkw hatte etwa 40 hochwertige Haushaltsgeräte unter anderem Waschmaschinen geladen. Die Polizei bezifferte den Gesamtschaden auf rund 150 000 Euro.
Januar Winter wie in alten Zeiten! Viel Schnee gibt es überall im Westerwald. Die vom Wetteramt gemessene Schneehöhe beträgt am 04.01 0,60 m . Die tiefste in diesem Winter gemessene Temperatur beträgt –12,5 Grad.
11.01.02 Jahreshauptversammlung des Sport-Club Westernohe e.V. Die Bilanz des Sportjahres 2001 zog der SCW anlässlich der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Riebel. Höhepunkt war dabei der Aufstieg der ersten Tischtennismannschaft in die dritte Rheinlandliga. Die Berichte aus den Abteilungen offenbarten einen breiten Fächer sportlicher Aktivitäten. Dass dennoch nicht alles problemlos läuft, offenbarte der Bericht des Vorsitzenden Herbert Stecker: Mangelndes Engagement ist vor allem in der Jugendbetreuung und in der Vorstandsarbeit festzustel stellen. Für den Tanzgruppennachwuchs berichtete Brigitte Hermann von schier unglaublichem Andrang. 57 Mädchen sind in drei Gruppen aktiv. Den Bericht der Tanzgruppe „X-tremity“ erstattete Übungsleiterin Tanja Stecker. Die Gruppe hat in 2001 zwei neue Choreografien einstudiert. Die Gymnastikabteilung hat seit April in Katja Röttger eine neue Übungsleiterin. Den Bericht der Tischtennis-Abteilung erstattete Burkhard Reif. In der Besetzung Reif, Vollbrecht, Simon, Groß, Schier und Schmidt gelang im letzten Jahr der Aufstieg in die 3. Rheinlandliga und damit der größte Erfolg in der TT-Vereinsgeschichte. In der Spielzeit 2001-02 nehmen vier Senioren- und eine Jugendmann- schaft am Spielbetrieb teil. Von Schwierigkeiten der SG Westernohe/Neunkirchen berichtete Fußballabteilungsleiter Georg Frühwirth. Die stark verjüngte Mann- schaft kämpft um den Klassenerhalt in der Kreisliga A. Unter dem neuen Trainer Georg Hoppstein wurde das VG-Tunier zum 15. Mal gewonnen. Von einer gesunden Kassenlage berichtete Finanzchef Volker Abel. So wurde der Vorstand einstimmig entlastet.
Dazu Wolfgang Gerz in der Westerwälder Zeitung: „ Auf den ersten Blick scheint beim SC Westernohe alles im grünen Bereich. Doch es offenbarten sich Risse im Gefüge. Der Senioren- fußball leidet trotz intensiver JSG-Arbeit unter eklatantem Nach- wuchsmangel, die Vereinsarbeit ruht auf wenigen Schultern, das Interesse am Vereinsleben geht zurück und die Bereitschaft, etwas zu tun, noch mehr. Der SCW ist kein Einzelfall. Jeder Verein muß für sich einen Weg in die Zukunft finden. Es wird schwer und nicht alle werden überleben. Und denjenigen, die meinen, bei ihnen sei die Welt noch in Ordnung, sei gesagt: Das Vereinswesen ist allgemein im Wandel begriffen. Und wer da nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit. Zitatende
12.01.01 Jahreshauptversammlung des Musikvereins Westernohe. Der Vorsitzende Walter Wehler begrüßt die erschienenen Vereins- mitglieder und besonders Ehrenmitglied Adolf Schäfer.
Es folgten die Berichte vom Vorsitzenden, Kassierer und Kassen- prüfer. Alle Verpflichtungen wurden erfüllt und der Kassenbestand ist sogar noch leicht angestiegen - trotz hoher Belastung. Der Vorstand wurde für die Jahre 2002+2003 gewählt. Kathrin Schwarz ist nun Jugendvertreterin. Die Mitgliedsbeiträge sind neu festgesetzt und zwar auf 20 €. Der Vorsitzende gibt einen Ausblick über die kommende Saison und berichtet über die bereits angelaufenen Vorbereitungen zum Jubiläum 2003.
Januar Kath. Frauengemeinschaft nach zwölf Jahren unter neuer Führung. Vielseitig und abwechslungsreich gestalten sich die Aktivitäten der Katholischen Frauengemeinschaft im vergangenen Jahr, so die Vorsitzende Gaby Stecker bei der Jahreshauptversammlung vor 38 Mitgliedern. Sie erinnert an die Karnevalsitzungen, Weltgebetstag der Frauen, Frauenfrühstück, Kreuzweggebet in Elsoff, Wanderung in der Holzbachschlucht, Wallfahrt nach Bad Münster- eifel, Ausflug ins Ahrtal, Grillfeier und Adventsfeier . Das soziale Engagement der Gemeinschaft ist ungebrochen. Von überragendem Erfolg war die Kleider- und Lebensmittelsammlung. Für drei Institutionen, Rumänienhilfe, Malteser Hilfsdienst und eine Familie in Kroatien wurde gesammelt. 3.700,-DM spendete man für die Erdbebenopfern in Mittelamerika und Indien. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Das Führungsgremium setzt sich nach den Neuwahlen wie folgt zusammen: Eva Vogel- sang, Erika Schultheis, Elisabeth Müller, Jutta Wehler, Brigitte Seelbach und Luzia Riebel.
24.01.02 Erste Gemeinderatssitzung in 2002: Nach Vorstellung durch Herrn Hausmann (Katasteramt Wester- burg) wird die Anordnung und Einleitung der Umlegung „Oberwies“ vom Gemeinderat beschlossen. Gemäß § 46 des Baugesetzbuches wird in der Gemarkung Westernohe im Geltungsbereich des Bebauungsplanentwurfes „Oberwies“ die Umlegung angeordnet. Für die nächsten 20 Jahre dürften ausreichend Bauplätze vorhan- den sein.
26.01.02 Nach der Gemeindestatistik vom 31. Dezember 2001 sind in der Verbandsgemeinde Rennerod 18125 Einwohner gemeldet. Die Anzahl der Westernoher schrumpfte von 1014 auf 993.
Februar 2002 zurück
01.02.02 Frühlingsgefühle nach dem langen Winter. Strahlender Sonnenschein bei 15 Grad Celsius
01.02.02 Katholischer Kirchenchor „Cäcilia“ lädt ein zur Jahreshaupt- versammlung. Der 1. Vorsitzende Michael Gerz begrüßte dazu 23 Mitglieder und 4 Förderer. Präses Pfr. Achim Sahl wurde entschuldigt. An 10 Veranstaltungen wurde teilgenommen. Ein neues aktives Mitglied konnte begrüßt werden. Der Jahresausflug führte in die Abtei Maria Laach und zum Burgfest nach Mayen. Der Chor verfügt über einen guten Kassenbestand. Trotz hohem Altersdurchschnitt ein frischer Verein und man kennt nicht die Sorgen der „großen Vereine“.
08.02.02 Karneval der Frauengemeinschaft im Saalbau Riebel. Bis auf den letzten Platz war die „Narhalla“ besetzt. Gekonnte Vorträge und Tanzeinlagen von verschiedenen Gruppen sorgten für Stimmung und gute Laune. Stellvertretend für alle „Künstler“ sei die Darbietung von Sarah Laschet erwähnt: Mit ihrem Song „99 Luftballons“ hat sie sofort die Herzen des Publikums erobert. Überraschten früher die Kinder die Erwachsenen mit dem Spruch „Speck und Eier,“ so haben sich heute neue Machenschaften ein- gestellt. Vier Jugendliche besuchten einen pflegebedürftigen Bürger. Als ihnen nicht geöffnet wurde, machten sie Randale und verwüsteten den Garten.
März 2002 zurück
Im nächsten Jahr können wir ein größeres Jubiläum feiern, der Musikverein Westernohe wird 50 Jahre alt. Aus den Reihen der Aktiven des Vorstandes wurde der Wunsch geäußert , zusammen mit den früheren Aktiven den Festkommers musikalisch zu gestalten. Der Vorschlag wurde mit Freude aufgenommen und ehemalige Aktive angeschrieben.
06.03.02 Die Jahreshauptversammlung des Hegeringes Rennerod bot ein großes Programm und reichte von Ehrungen und Wahlen bis zur Trophäenbesprechung. Joachim Jantos aus Westernohe wurde mit nur zwei Enthaltungen in offener Abstimmung zum Hegeringleiter gewählt.
08.03.02 Zweite Gemeinderatssitzung 2002 Beratung und Beschlussfassung über die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2002 mit den Anlagen: a) Haushaltsplan b) Finanzplan mit Investitionsprogramm für die Jahre 2001-2005
Die Haushaltssatzung wird einstimmig beschlossen Schwerpunkmäßig ging es um den Erwerb von Bauplätzen im Gebiet „Oberwies“. Von der Gesamtfläche von 55 000 Quadratmetern hat die Gemeinde 21 000 gekauft. Ferner wurde ein Zuschussantrag für den Umbau des Backhauses gestellt. Die Grünanlage soll neu gestaltet werden, ebenso wie der Weg „Am Huggert“.
27.03.02 Zu einem Frühlingskonzert lädt der Musikverein Westernohe in den Saalbau Riebel ein. Das Programm umfasst 15 Musikstücke . Das Orchester spielt bunte Potpourris wie „The best of Abba“, Ouvertüren, Konzertwalzer und eine Egerländer Parade.
April 2002 zurück
12.04.02 Mit einem Dankgottesdienst beginnen die Feierlichkeiten zur Goldenen Hochzeit von Margot und Walter Beul. Im Kreise seiner Kinder und Enkelkinder konnte das Jubelpaar bei strahlendem Sonnenschein sein Ehejubiläum feiern.
Dritte Gemeinderatssitzung 2002 Punkt 4: Beratung und Beschlussfassung über die Namensgebung einer Straße. Die Straße nach Oberrod ( K 41 ) wird einstimmig in „ Dr. Walter Zoth Allee“ benannt. Durch den Aufbau der Zoth Gmbh & Co.KG schuf Dr.h.c. Walter Zoth etwa 400 Arbeitsplätze in Westernohe und 60 weitere in Erfurt. In einer Feierstunde werden im Beisein des Gemeinderates und einiger Ehrengäste die neuen Straßenschilder enthüllt. Um eine Allee zu werden, wurden Bäume gepflanzt.
14.04.02 Heute feiern die Westernoher Kommunionkinder in Elsoff den Weißen Sonntag. Seit November bereiten sich die Kinder auf dieses Fest vor. Jede Woche treffen sie sich mit ihren Katechetinnen Hildegard Kolb, Petra Flick, Annelie Seifert und Andrea Röttger, um von Jesus und dem, was er für die Menschen tat, zu erzählen und zu hören.
Jessica Flick, Lisa Hilgen, Matthias Hoin, Philipp Kolb, Benedikt Mansbacher, Sophie Opolka, Sandro Reif, Melissa Röttger, Bastian Seifert
Mai 2002 zurück
9.-12.05 Die Jugend der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie trifft sich auf dem Zeltplatz der Pfadfinder. Die Westernoher sind herzlich eingeladen.
17-20.05 4000 Pfadfinder aus allen Teilen der Bundesrepublik schlagen zu Pfingsten traditionell ihre Zelte in Westernohe auf. Dabei wird sich das Bundeszentrum der Deutschen Pfadfinderschaft zur Jahresaktion „Pfad in Frieden“ ganz in orientalisches Flair hüllen. Die Pfadfinder haben die Jahresaktion mit ihren Partner- verbänden in Israel, Palästina und Jordanien organisiert.
16.05.02 Durch das Krummbachtal, die „Toskana des Westerwaldes“, führt eine Wanderung. Veranstalter ist das Büro für Regionalberatung, Naturschutz und Landschaftspflege, Hachenburg.
26.05.02 Fronleichnam und Pfarrfest Nach der Vorankündigung in der Zeitung scheint das Pfarrfest mit seinen Programmpunkten mittlerweile Vorrang zu genießen. Denn die Fronleichnamsprozession mit Gottesdienst ist in aller Frühe und der Schlusspunkt der gemütlichen Runde ist offen.
Juni 2002 zurück
Renovierung der 14 Nothelfer Günther Wilke, Hubert Schultheis und Monika Kreckel renovieren den Bildstock 14 Nothelfer. Das Relief bekommt einen neuen Anstrich und das Eisengitter wird erneuert. Die Außenanlage wird von Monika Kreckel und ihrer Schwester Helga gepflegt.
Fischsterben in der Krummbach Durch Überchlorung kommt es im Krummbach zum Fischsterben. Auslöser ist vermutlich das Ablassen eines privaten Schwimmbades. Die Umweltbehörde ermittelt.
13.06.02 Teils chaotische Zuständen bei einer Veranstaltung. Nach einem Aufruf im Internet hatten sich auf dem Gelände der DPSG etwa 2000 Anhänger eines mittelalterlichen Lebens getroffen. Seit fast 50 Jahren gehören die Pfadfinder der DPSG zum Dorf- leben von Westernohe. Hier wurde in der Vergangenheit viel in die Bereiche Jugend- und Behindertenarbeit investiert. Beeinträchtigungen des Dorfes und der Umwelt, die im Rahmen von Großveranstaltungen fast zwangsläufig entstehen, konnten durch gute Organisation fast immer auf ein Minimum beschränkt werden. Bei einer Mittelalter-Veranstaltung war dies aber offensichtlich ganz und gar nicht der Fall. Stein des Anstoßes ist unter anderem, dass gegen den bestehenden Pachtvertrag zwischen Gemeinde und DPSG verstoßen wurde, der jegliche Unterverpachtung ausschließt. Schon die Anreise der Teilnehmer erfolgte wenig mittelalterlich, in einer annähernd der Teilnehmerzahl entsprechenden Zahl von Autos. Nach gemeinsamer Aussprache aller Beteiligten haben sich die Gemüter wieder beruhigt.
27.06.02 Zum dritten Male führten die Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde Rennerod auf dem Gelände der DPSG am „Kirschbaum“ eine Wochenendfreizeit durch. An 3 Tagen gab es für die Mädchen und Jungen im Alter von 10-18 Jahren mit ihren Jugendwarten viel Spaß „rund ums Wasser“.
Juli 2002 zurück
August 2002 zurück
03.08.02 Vorstellung von Gemeindereferentin Tanja Kaminski. Ein neues Gesicht taucht in der Pfarrei auf. Gemeindereferentin Tanja Kaminski wird die Stelle von Frau Henkel übernehmen. Gute Erfahrungen in der Heimat- und Kirchengemeinde Meudt motivierten Frau Kaminski zum Studium der praktischen Theologie in Mainz. Ihre Assistentenzeit verbrachte sie 2000-2002 in der Pfarrei Herz Jesu in Diez.
11.08.02 Die Prozession zur Wendelinuskapelle hat eine lange Tradition. Doch dieses Jahr nahm der etwa einstündige Gang zur Andachtsstätte einen neuen Weg und zwar durch den Ellmark und Stefansberg. Wie im letzten Jahr schlossen sich Reiter an und erinnerten an die ursprüngliche Ausrichtung des Bittgangs. An der Kapelle halten Pfarrer Sahl und Pastoralreferentin Kaminski, begleitet von Musik- und Gesangverein, vor zahlreichen Gläubigen die Andacht.
11.08.02 In der Saison 2002 / 03 spielt die 1. Fußballmannschaft, bedingt durch den Abstieg, in der Kreisliga B . Eine 2.Mannschaft in der Kreisliga C. Auch die Tischtennismannschaft kann den Abstieg aus der Rheinlandliga, trotz guter Leistungen, nicht verhindern und tritt zur neuen Spielzeit in der Regionsliga Nord an. Drei weitere TT-Teams sind für den SCW im Wettbewerb 2002 / 03 gemeldet.
Die „Mittelalter-Veranstaltung“ von Mitte Juni wiederholt sich. Doch diese Großveranstaltung läuft sehr geordnet ab und die Gemüter der Dorfbevölkerung beruhigen sich wieder. Weitab vom normalen Alltag und vor dem Hintergrund einer fiktiven Welt trafen Gut und Böse im Spiel aufeinander. Mehr als 2500 erwachsene Fantasy-Fans aus dem In- und Aus- land kamen in Westernohe auf dem Gelände der DPSG zu einem Live-Rollenspiel (LARP) zusammen. Wagemutige Ritter und vornehme Edeldamen gaben sich ein Stelldichein.
20.08.02 Der vielfach zitierte „Ernst des Lebens“ hat für 12 Westernoher Erstklässler begonnen in der Grundschule Elsoff.
Jonas Abel, Marvin Bastian, Sarah Flick, Nesrin Özkök, Matthias Lorbertz, Isabelle Pilling, Lea Schmidt, Manos Sygletos, Nico Völpel, Merlin Wilke, Manuel Zentner, Jana Meckel
September 2002 zurück
07.09.02 „Mit dem Nachtwächter durch das alte Dorf “. -Tag des offenen Denkmals- einmal anders: Wolfgang Gerz erläutert bei der Nachtwächter-Tour durchs Dorf, wie hart früher das Leben sein konnte. Mit Witz und Verständnis führt Gerz etwa 100 interessierte Zuhörer durch den alten Dorfkern . Eine Stunde lang war Westernohe wieder ein armes Kuhdorf, der östliche Teil lag durch ein Feuer in Schutt und Asche, wackere Männer eroberten die Holzbeute der Franzosen zurück und der Bäcker lockte mit Teilchen zur Prozession. Spannend konnte man historisches Flair erleben.
21.09.02 Patrozinium & Kirchweih Dieses Jahr findet die Kirmes in der Tennishalle auf über 1000 qm statt. Festwirt ist Wolfgang Müller. Als besonderes Highlight am Samstagabend: Show-Einlagen von den bekannten „Timbalado Brazil“ Samba-Tänzerinnen. Am Sonntagnachmittag gastiert ab 15:00 Uhr RPR 2 Sommerradio mit Cindy Berger.
22.09.02 Bundestagswahl 2002 Ergebnisse aus Westernohe
„Alle vier Jahre macht der Bundesbürger sein Kreuz und dann muss er es tragen“.
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wahlberechtigte Bürger
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gültige Stimmen |
| 2002 |
713 |
460 |
| 1998 |
689 |
496 |
28.09.02 Die Eheleute Agnes und Willi Deilmann feiern im Kreise ihrer Familie die Goldhochzeit.
Oktober 2002 zurück
19.10.02 Und noch eine „Goldhochzeit“: Erika und Alfons Theis können ihr Ehejubiläum feiern.
Oktober Nicht zu fassen, was so alles gestohlen wird. Wie die Polizei Westerburg berichtete, waren die grünen Tornetze des Sportplatzes in Westernohe schon zwischen Mittwoch und Freitag vergangener Woche Objekt der Begierde unbekannter Langfinger.
22.10.02 Mit einem Rundschreiben wendet sich Bürgermeister Kreckel an die Bevölkerung. Leidiges Thema: das Lebensmittelgeschäft. Er richtet noch einmal einen eindringlichen Appell an die Dorfbewohner. Gemessen an dem monatlichen Umsatz der Filiale gegenüber den 1000 Einwohnern unserer Gemeinde wird lediglich eine Bedarfsdeckung von 20% erreicht. Es wurde nun vereinbart, dass das Geschäft vorerst für das kommende Jahr geöffnet bleibt. Die Westernoher werden nun alle selbst entscheiden, ob sie in den kommenden Jahren weiter in Westernohe einkaufen können.
Die Landstraße zwischen Rennerod und Westernohe ( L298) wird für die nächsten vier Wochen gesperrt. Die Straße erhält einen neuen Belag aus Beton und Teer und wird so um 30 cm erhöht. Diese Sanierung war schon seit Jahren fällig.
November 2002 zurück
08.11.02 Bei der diesjährigen Martinsfeier des Kindergartens erlitt ein junger Vater beim Entzünden des Martinfeuers Verbrennungen im Gesicht.
Die Armenhilfe liegt Dr.h.c. Walter Zoth sehr am Herzen. Seit vielen Jahren unterstützt er Projekte im rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda. Bei der Ausstellungseröffnung von „AugenBlicke“ wurde ihm deshalb mit der Eintragung ins Goldene Buch der Verbandsgemeinde Rennerod eine besondere Ehre zuteil.
„ Nostradamus – le mystiqe “ Die Vorbereitung liegt im Zeitplan. Erfolgreiches Probenwochenende des Teams in Westernohe. „Gute Laune und Arbeitseifer“, so lautet die Aufforderung von den Machern des „Nostradamus“- Musicals von Gerhard Grün an die Teilnehmer eines kompletten Probenwochenendes in Westernohe. Samstags und sonntags war dann volles Programm angesagt. In Einzel- und Kleingruppen wurden Chor und Solisten von Gerhard Grün, sowie Tänzer und Schauspieler von den Choreografinnen Tanja und Nadja Stecker geschult. 70 Teilnehmer übten im Bundeszentrum der DPSG und der dazugehörigen Turnhalle.
Dezember 2002 zurück
08.12.02 Wie in den vergangenen Jahren lädt der Bürgermeister, auch im Namen des Gemeinderates, am 2. Adventssonntag, um 14:00 Uhr, in den Saalbau Riebel zur Seniorenfeier ein. Die Feier wird von unserem Musikverein, dem Kirchenchor, den Schulkindern sowie von 2 Tanzgruppen mitgestaltet.
Verstärkung im pastoralen Raum Rennerod. Pfarrer Albert Keller hat nach seiner Pensionierung pastorale Dien- ste im Raum Rennerod übernommen. Am 04.08.1932 wurde Pfarrer Keller in Fussingen geboren. Nach der Volksschule lernte er das Schreinerhandwerk. Am Abendgymnasium in Mainz legte er 1954 die Reifeprüfung ab. Es folgte das Philosophie-und Theologiestudium in Frankfurt und München. Durch Bischof Wilhelm Kempf wurde er am 08.12.1958 zum Priester geweiht. Kaplan war er in Wiesbaden und Niederlahnstein.Von 1966 bis 1981 war er mit anderen Priestern des Bistums Limburg in Brasilien im Einsatz. Nach einer Wiedereingewöhnungsphase in Höhr-Grenzhausen wurde er 1982 zum Pfarrer der Gemeinde Weilburg ernannt. Nach 20 Jahren in Weilburg wurde er mit Vollendung des 70. Lebensjahres in den Ruhestand verabschiedet. Jetzt wohnt Pfarrer Keller wieder in Fussingen in seinem Eltern- haus und freut sich auf seinen priesterlichen Dienst.
Lichtpunkte überall ! Die zweite Kerze brennt. Advent soll eine Zeit der Besinnung sein. Überall glitzern schon seit langem Girlanden, Weihnachtssterne, Lampen, Lichtpunkte, Illuminationen und Installationen! Weniger Licht im Advent wäre mehr. Viele Menschen sind im Advent gereizt und nervös. Statt Besinnung Stress mit zahllosen Weihnachtsfeiern + Geschenken.
10.12.02 Seit einigen Tagen hat uns der Frost fest im Griff, so früh wie seit Jahren nicht mehr. Minus 11 Grad Celsius.
21.12.02 Nach 14 monatiger Umbauzeit wird die katholische Pfarrkirche Matthäus in einem Festgottesdienst durch Weihbischof Pieschl und Pfarrer Sahl neu eingeweiht. Für die musikalische Gestaltung sorgen der Kirchenchor und der Musikverein. Im Anschluss gibt es einen Empfang im Pfarrheim.
In Anwesenheit von Bürgermeister Kreckel konnte Westernohe den 1000. Einwohner begrüßen. Noah Pomnitz heißt der junge Mann. Zu Ehren des neuen Erdenbürgers wurde ein Apfel- bäumchen im Garten gepflanzt.
21.12.02 Treibjagd in Westernohe und Oberrod. Mit einer gemeinsamen Treibjagd rückte man dem Wild auf den Pelz. Die Ausbeute: Zehn Wildschweine und zwei Füchse.
28.12.02 Der Motorradclub Westernohe veranstaltet ein Benefizkonzert mit Live-Bands aus der Region in der Pfadfinderturnhalle. Der Erlös geht ans Kinderheim Koblenz-Arenberg.
Neu Erdenbürger in der Gemeinde: zurück
Pauline Groß Jeremy Gordon Weber Julian Breuer Valentina Jung Marie Claire Schultheiß Amy Marleen Pinkel Elias Jauss Solomea Magdalene Janschik Noah Pomnitz
Hochzeiten:
Verstorbene Mitbürger unserer Gemeinde:
Katharina Augustin * 1911 Edeltrud Stecker * 1920 Petra Schmidt * 1964 Richard Einig * 1927 Olga Kalke * 1930 Margarethe Brendt * 1920 Franziska Zoth * 1920
Neubauten in 2002: zurück
Die Bautätigkeit war dieses Jahr zurückhaltend. Ein Wohngebäude wurde errichtet von den Eheleute Bernd + Gaby Stecker. Zwischen Westernohe und Elsoff erhielt die Firma Zoth einen neuen Zugangsweg.
Gotteshaus in neuem Glanz
Schmuck ist die katholische Pfarrkirche „St. Matthäus“ von Westernohe geworden. Gerade noch rechtzeitig vor der Weihnachtszeit hat sie ihre Verjüngungskur beendet. Seit Oktober 2001 waren hier viele fleißige Handwerker und Ehrenamtliche am Werk, um das Gottes- haus gründlich zu sanieren, renovieren und neu zu gestalten. Rund 520 000 € wurden investiert, um der Kirche außen und innen ein neues Aussehen zu geben. Rund 80 % der Kosten trägt das Bistum Limburg, den Rest hat die Kirchengemeinde zu zahlen, wo- bei die erbrachten Eigenleistungen angerechnet werden. Und die können sich sehen lassen. Von den ehrenamtlichen Helfern wurde die komplette Elektroinstallation vorgenommen, dazu kamen viele Räum- und Reinigungsarbeiten. Im Außenbereich wurde die Kirche neu isoliert und verputzt, ein verändertes Bild empfängt den Besucher im Inneren: Vom neu verlegten Fußboden (dazu wurde ein italienischer Naturstein in einem Grautonverwandt) bis hin zur Holzdecke, die „überholt“ wurde. Eine neue Heizung wurde eingebaut, der Altarraum um rund zwei Meter verlängert und neu gestaltet, auch der Altar selbst wurde aus der alten Marmorplatte geschnitten und aufgearbeitet. Alle Fenster wurden ausgebaut, neu eingefasst und mit Isolierglas verstärkt. Die Innentüren erneuert. Der Tabernakel aus der alten Pfarrkirche wurde renoviert und steht als Augenweide auf einem Marmorsockel. Ganz neu gestaltet wurde die Altarwand in der Kirche. In einem Halbkreis ist nun die Kreuzigungsgruppe geborgen. Ein wirklich schöner Anblick. Ein besonderes Schmuckstück ist die alte Pietà, die an der Rückwand angebracht wurde. Hier steht auch der überarbeitete Taufstein, der zuvor in der Nähe der Sakristei zu finden war. Die 28 Holzbänke ( á acht Personen) wurden überarbeitet und auf einem neuen Holzpodest aufgebracht, dazu passend Sitzauflagen. Auch die altbekannten Tafeln des Kreuzweges haben sich verändert, sie wurden gekalkt. Die beiden Holzfiguren von Maria und Josef sind restauriert. ( die Kosten wurden dafür zum Großteil von der Frauengemeinschaft Westernohe übernommen). Das ehemalige Seitenschiff der Kirche ist verschwunden; dafür gibt es größere Nebenräume ( Raum für Messdiener und Pfarrer ). Alle Maßnahmen (Bauleitung: Wolfgang Kraus, Architekturbüro Schäfer, Westerburg) zusammen bewirken eine helle und Ruhe aus- strahlende Atmosphäre. Die Arbeiten haben sich gelohnt: Nun wartet die Kirche wieder auf viele Gäste und Besucher.
Rückblick auf das verflossene Jahr
Natürlich wäre noch über so manches mehr zu berichten. Die Sternsinger waren auch dieses Jahr im Januar unterwegs, die Vereine gestalten Ausflüge und Feiern. Viele leisten in ihrer Freizeit für die Gemeinde unentgeltlich Arbeiten. Zum Beispiel bei den Umbauarbeiten an der Pfarrkirche: So mancher Samstag und auch Wochentag wurde hier geopfert. Ohne die Mitarbeit von Erich Wingenbach, Markus Güth, Ewald Güth und Georg Frühwirth wären erhebliche Mehrkosten entstanden und so mancher Baufehler hätte sich eingeschlichen. Auch das Engagement von Frau Kreckel ist besonders zu erwähnen. Stand sie doch mit Leiter und Hochdruckreiniger bewaffnet auf dem Friedhof und reinigte das Ehrenmal. Kaum ein Tag, an dem man nicht Reinhold Mück mit seinem Traktor begegnet. Was wäre die Fußballabteilung ohne das Engagement von Herbert Stecker, usw. Trotz allem lässt sich nicht verleugnen, dass die Bereitschaft, eine ehrenamtliche Tätigkeit zu übernehmen, stark geschrumpft ist. . Man zieht sich in seine eigene Welt zurück, nach dem alten Motto: „ Los dei mol mache“. . Kritik vorzubringen ist einfacher als anzupacken. Es werden in den nächsten Jahren mit Sicherheit Mehrkosten auf jeden Einzelnen zukommen, vergibt man die Arbeiten an Unternehmen. Will man politischen Wirrköpfen entgegentreten, muss Jugendarbeit geleistet werden.
Der Ort entwickelt sich immer mehr zum reinen Wohngebiet ohne entsprechende Infrastruktur. Aus einem lebendigen Bauerndorf wird eine Schlafstätte. Für den Beruf müssen weite Wege in Kauf genommen werden. War früher das Rhein-Main-Gebiet schon weit, so sind heute Ausland- einsätze nichts Außergewöhnliches mehr. Trotz allem sollten wir optimistisch in das neue Jahr blicken, gemäß dem Motto unsers Altbürgermeisters Herbert Gerz: „ Der größte Mist ist der Pessimist “.
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