Jahresrückblick 2003

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Last updated on Donnerstag, den 01. Februar 2007 um 07:43 Uhr

 chronik

von Hermann Krämer

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Januar 2003

01.01.03 Das Jahr 2002 vergessen und an das Jahr 2003 noch nicht denken ? Das neue Jahr hat begonnen. Zeit, das alte Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Vor allem was ist aus den guten Vorsätzen geworden ? Mit dem Rauchen aufzuhören, Kontakte zu Freunden und Verwandten zu pflegen. Allerdings werde ich mir in Zukunft mehr Zeit für mich selber nehmen. Einfach darüber freuen, dass es mir gut geht und das ich gesund bin. Jeder neue Tag ist wie der Erste, mit Vorsätzen anfangen. Zum Beispiel zwei gute Vorsätze: Besser leben -- Häufiger lächeln

05.01.03 Am ersten Januarwochenende sind wieder die Sternsinger unterwegs. Die „heiligen drei Könige“ bitten dabei für Not leidende Kinder in den armen Länder der Erde. Am Beispiel Chiles soll besonders auf die Not der Kinder hingewiesen werden, die obdachlos und ohne Geborgenheit aufwachsen. Die Sternsinger freuen sich auf den Besuch und wünschen Gottes Segen für das neue Jahr sowie für eine Spende. Für das Kindermissionswerk wurden 1145,88 € gesammelt. Ein Dankeschön an die Kinder, dass diese alte und schöne Tradition Jahr für Jahr gepflegt und am Leben erhalten wird.

07.01.03 Sport-Club Westernohe hatte ehemalige Bezirksliga-Akteure zum Jahresabschlusstraining eingeladen. Von 1985 bis 1999 spielten die Fußballer aus Westernohe in der Bezirksliga. Insgesamt wurden 418 Meisterschaftsspiele und etliche Entscheidungsrunden bestritten. Oft bekam man gerade noch so die Kurve und wenn man zum entscheidenden Spiel bis nach Trier reisen musste. Genügend Gesprächstoff für die vielen Bezirksliga - Oldies. Vorsitzender Herbert Stecker wies auf die geradezu freundlichen Beziehungen zu den ehemaligen Trainern und Spielern hin. Auch die Integration von zahlreichen türkischen Spielern sei problemlos gelungen. Schöne Erinnerungen -- aus Westernoher Sicht.

08.01.03 Beim Rockkonzert des Motorradclubs-Westernohe in der Pfadfinderhalle kam ein Reinerlös von 3500,- € zugunsten des Kinderheims in Koblenz- Arenberg zusammen.

10.01.03 Jahreshauptversammlung des Sportclubs Westernohe im Vereinslokal Riebel. Aktiv und attraktiv präsentierte sich die Abteilung Tanzsport. Fast 100 Mädchen betätigen sich in sieben Tanzgruppen. Seit drei Jahrzehnten ist die Tanzabteilung eine der Säulen im vielseitigen sportlichen Gebilde des SCW. Für die Tischtennis-Jugend freute sich Burkhard Reif über zwei Neuzugänge, bedauerte aber das mangelnde Interesse an der Jugendarbeit. Die TT - Senioren nehmen in der Regionsliga einen 2.Platz ein. Am Spiel- betrieb nehmen noch zwei weitere Mannschaften teil. ( Kreisliga und 2. Kreisklasse). Die Kart - Abteilung meldete ein normales Sportjahr. Die „Alten Herrn“ meldeten 17 Siege in 21 Spielen. Für die Fußball-SG sprach Georg Frühwirth von Problemen nach dem Abstieg aus der Kreisliga A. Die Mannschaft hat sich in der B-Liga etabliert, und eine neu gebildete 2.Mannschaft konnte auf Anhieb die Herbstmeisterschaft in der D-Klasse feiern. Volker Abel legte einen soliden Kassenbericht vor. 80 der 317 Mitglieder sind unter 18 Jahren. Der alte SCW - Vorstand wurde weitgehend in seinen Ämtern bestätigt: Herbert Stecker-1.Vorsitzende, Engelbert Zoth- 3.Vorsitzende, Joachim Hermann-Geschäftsführer, Volker Abel- Kassierer, und Ulli Melzer-Beisitzer. Für Tanja Stecker rückt Dirk Pagel auf die Position des 2.Vorsitzenden. Arnold Weimer fungiert als 2.Beisitzer. Der Fußballabteilung steht Michael Wilke vor. In der Tischtennisabteilung ersetzt Lothar Abel den altgedienten Udo Rex.

15.01.03 In der Jahreshauptversammlung der Frauengemeinschaft konnte Eva Vogelsang neben Pfarrer Achim Sahl und Pastoralreferentin Tanja Kaminski 39 Frauen begrüßen. Vorstandsmitglied Elisabeth Müller konnte beim Rückblick für das Jahr 02 feststellen, wie vielseitig die Aktivitäten auch diesmal waren. Es begann mit den beiden Karnevalssitzungen und Kinder- karneval und ging weiter mit dem Weltgebetstag, Sternwanderung, Frauenfrühstück, Grillabend der Adventsfeier und zwei Ausflügen. Das soziale Engagement kam nicht zu kurz. Lebensmittelsammlung ( 50 Paketen nach Bosnien ), Spenden an Flutopfer Ostdeutschlands, Andherihilfe, Blumenschmuck für die Kirche. Ebenso erfolgte eine Spende für die Restaurierung der Figuren „ Maria + Josef “ in der Pfarrkirche in einer Höhe von 2420 Euro. Erika Schultheis stellte die Ausgaben von der Gründung vor 25 Jahren bis zum 31.12.2001 vor. Für unterschiedliche Zwecke wurden 98 510,-DM gespendet. Hiervon gingen an die Kirchengemeinde 52 273,-DM. Ein wirklich gemeinnütziger Verein.

25.01.03 Der Musikverein lädt zur 50 ten Jahreshauptversammlung ein. Der Vorsitzende Walter Wehler begrüßt die erschienen Vereinsmitglieder und besonders die Ehrenmitglieder. Es folgt ein stilles Gedenken für die verstorbenen Vereinsmitglieder. Der Vorsitzende berichtet über 26 Auftritte. Der Verein zählt 34 Aktive und 196 Mitglieder insgesamt. 4 Nachwuchskräfte befinden sich in der Ausbildung. Seit dem 01.01.03 ist der Musikverein Mitglied im Kreismusikverband Westerwald e.V. Dirigent Heinz Blank stellt den aktuellen Leistungsstand des Orchesters da. Er zeigt sich mit dem vergangenen Jahr durchweg zufrieden. Kassierer Bernd Gerz gibt einen detaillierten Überblick über die finanzielle Situation des Vereins. Der Verein steht nach wie vor auf einem sicheren Fundament. Die Versammlung erteilt dem Vorstand einstimmig Entlastung bei Enthaltung der Betroffenen. Die Beiträge werden wie folgt festgesetzt: Einzelmitgliedschaft: 20 Euro Familienmitgliedschaft 25 Euro Der Vorsitzende berichtet über den Stand der Vorbereitungen für das Jubiläumsfest. Das Fest wurde vergeben an die Festzelt- bewirtung Dormann aus Hachenburg. Seitens der Mitglieder Ist lediglich der Auf- und Abbau des Festzeltes zu gewährleisten. Der Festablauf ist festgelegt und die Chronik nahezu fertiggestellt. Der Vorsitzende schließt die Versammlung um 21:10 Uhr.

Tanzsport mit viel Idealismus Seit 1972 besteht beim SCW eine Abteilung Tanzen. Die ersten zehn Jahre sind zweifellos geprägt von Ria Breithecker aus Frickhofen. Ihrem Idealismus ist es zu verdanken, das sich der Tanzsport im Dorf und im Verein dermaßen etabliert hat. Im Jahre 1983 trat Elke Reif die Nachfolge an. Ihr folgten 1988 Tanja Kraft und später Carina Zoth. Während man bis dahin weitgehend auf Marschtanz ausgerichtet war, brachte Tanja Stecker, Leiterin seit 1994, verstärkt künstlerische Impulse ein. Bis heute steht sie der Abteilung vor und hat dabei das moderne Gesicht der Choreographien maßgeblich geprägt. Großen Anteil an diesem Aufschwung hatten zudem Mandy Wilke und Andrea Werner-Kalpers ( Wallmerod ). Im Nachwuchssektor ist das Engagement von Brigitte Hermann beispielhaft. Um solche Frauen ist jeder Sportverein zu beneiden.

Überraschung in Berlin! Bei einer Dienstreise nach Berlin besuchte ein Westernoher die bekannte Fußballkneipe „ Holst am Zoo“, ( benannt nach Wolfgang Holst, Expräsident von Hertha BSC) und traute seinen Augen nicht. Über dem Tresen Vereinswimpel aus aller Welt und dazwischen die vertrauten Vereinsfarben rot/schwarz des SC Westernohe.

Februar 2003                                                                                     zurück

01.02.03 Kath. Kirchenchor „Cäcilia“ lädt zur 15 Jahreshauptversammlung ins Gasthaus Riebel ein. Der Chor besteht zur Zeit aus 33 Aktiven und 14 passiven Mitgliedern. Folgende Veranstaltungen wurde mitgestaltet: Weißer Sonntag, Fronleichnam, Wendelinus-Prozession, Allerheiligen, Altenfeier, Christmette. Sowie zwei Goldene Hochzeiten und ein Trauergottesdienst. Für das neue Jahr ist ein Operettenbesuch geplant.

01.02.03 Die „Alten Herrn des SC Westernohe“ laden traditionell zum Schlachtfest in die Grillhütte ein. Ein schöner Brauch in der kalten Jahreszeit.

02.02.03 Die Nachwuchs- und Kindertanzgruppen laden zum gemütlichen Nachmittag ins Pfarrheim ein. Der Erlös wird für neue Kostüme verwendet.

06.02.03 Unter der Rubrik der Westerwälder Zeitung vor „ Vor 50 Jahren “. Ria Baran und Paul Falk aus Dortmund, die 1951 und 1952 Weltmeister im Eiskunstlauf der Paare geworden und dann als Profis zur Eisrevue „ Holiday on Ice „ gegangen sind, verbringen ein paar Urlaubstage in Westernohe.

Der aus Westernohe stammende Autor Wolfgang Gerz wurde in Engers mit Platz vier des SKG - Kulturpreis 2002 belohnt. Mit den „Lasterbachen Heften“ hat die VG unter 50 Bewerbern aus ganz Rheinland-Pfalz den vierten Preis belegt.

Unter der Rubrik der Westerwälder Zeitung vor „ Vor 50 Jahren “. Scheut der Gemeinderat Westernohe die Öffentlichkeit? Im Dezember 1952 hatte die Einwohnerschaft beantragt, dass die Ratssitzungen künftig öffentlich abgehalten werden sollten – wie vielerorts schon üblich. Bereits beim (offenbar letztlich positiv) Beschluss über den Einwohnerantrag gab es im Rat eine Kampfabstimmung. Jetzt blieben der Ratssitzung danach sieben der elf Ratsherrn unentschuldigt. Der Rat war somit beschlussfähig.

16.02.03 Westernohe feiert den 100. Geburtstag seiner Mitbürgerin Anna Wehler. Am 16. Februar feierte Anna Wehler, geb. Wingenbach, ihren 100. Geburtstag. Geboren wurde sie in Westernohe. Hier ist sie zur Schule gegangen und herangewachsen und hier hat sie 1928 geheiratet. Danach war sie in der heimischen Landwirtschaft tätig und kümmerte sich um die Erziehung der beiden Kinder. Wer 1903 geboren wurde und dann noch 100 Jahre alt wurde, der hat bewegte Zeiten hinter sich. Der hat noch den Kaiser erlebt, zwei schmerzliche Kriege überstanden, die Wirren der Weimarer Republik und die Gräuel der NS-Zeit erfahren um dann schließlich im Wohlstand der Bundesrepublik anzukommen. Sie hat sich als Kind über eine Reichsmark gefreut, mit der Rentenmark erstmals eingekauft, hat im Inflationsgeld „gebadet“ und mit Hakenkreuz- münzen bezahlt. Sie hat anfänglich auch der D-Mark misstraut, um sie dann in Euro umzutauschen. Zu ihrem außergewöhnlichen Geburtstag hatte Anna Wehler in die Gaststätte Riebel eingeladen. Natürlich war der ganze Ort auf den Beinen. Musik- und Gesangverein brachten Ständchen, die Tanzgruppe trat auf. Ortsbürgermeister Kreckel hielt nicht nur eine Ansprache, sondern brachte den gesamten Gemeinderat mit. Die Glückwünsche von Verbandsgemeinde und Kreis überbrachte Bürgermeister Daum. Gratuliert haben natürlich auch die vier Enkel und sechs Urenkel. Hundert Jahre lang führte sie ein einfaches und schlichtes Leben in einem kleinen Westerwalddorf. Sie ist trotzdem zufrieden damit.

22.02.03 Hausball in der Tennishalle. Kostümierung erwünscht. Die 5 originellsten Kostüme werden prämiert. Für Stimmung sorgt DJ Schocko. Hinter der Theke: “Das Sautierteam“. Es wird was geboten.

Die Tanzmäuse sind los. Während in einigen umliegenden Ortschaften manche Karnevalssitzung schon wieder Schnee von gestern ist, laufen in Westernohe die Vorbereitungen für die 23. Prunksitzung. Proben sind angesagt, denn Übung macht den Meister. Das wissen selbst schon die jüngsten Akteure. Die 5 bis 9 jährigen Mädchen sind schon ganz aufgeregt und freuen sich auf ihre Auftritte. Frau Brigitte Hermann aus Westernohe betreut zur Zeit 59 junge Tänzerinnen .

28.02.03 „ Westernohe -- wunderbar “ Die 23.Karnevalsveranstaltung im Saalbau Riebel war mal wieder ein voller Erfolg! Der Saal war bunt geschmückt, die Sketche und Bütten- reden sehr humorvoll und die Tanzgruppen mit ihren phantasievollen gestalteten Kostümen eine wahre Augenweide. Kein Wunder das die Stimmung im Saal bald kochte und die „Raketen“ nur so flogen. Andrea Riebel-Schmidt und Katja Abel begrüßten das närrische Volk und führten charmant und witzig durch das Programm. Jeder Vortrag war ein „Highlight“ und es stellt sich schon jetzt die Frage, wie solch eine gelungene Veranstaltung noch im nächsten Jahr überboten werden kann.

März 2003                                                                                           zurück

Die Kirchengemeinde St. Matthäus Westernohe sucht für den Kindergarten, Kirche/Pfarrheim und Pfarrhaus einen Hausmeister. Aufgaben sind die Überwachung, Pflege und Reinigung der Grund- stücke, die Ausführung kleinerer Unterhaltungsarbeiten, die Meldung von Mängel an den Einrichtungen und der Winterdienst. Es handelt sich um eine Tätigkeit im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung, sog. 400,- Euro-Job.

Unter der Rubrik der Westerwälder Zeitung „ Vor 25 Jahren “ Die Gemeinde Westernohe wurde von der Schließung des Kindergartens überrascht. Die Kreisverwaltung hatte dem katholischen Pfarramt in Elsoff mitgeteilt, dass die Kinder aus Oberrod, die bisher in Westernohe unter- gebracht waren, künftig in den Elsoffer Kindergarten gehen sollen. Damit sank die Zahl der Kinder in Westernohe unter 15 und der Kindergarten war laut Gesetz nicht mehr förderungswürdig.

18.03.03 Gemeinderatssitzung

TOP 1: Ortsbürgermeister Kreckel berichtet über die Situation in Sachen Beschäftigung eines Gemeindearbeiters. Dachsanierung des Kindergartengebäudes. Dachsanierung Grillhütte und Ausbesserung der Treppen- Verfliesung vor der Grillhütte.

TOP 2: Der Gemeinderat beschließt, Herrn Altbürgermeister Engelbert Gerz zum Ehrenbürger der Ortsgemeinde zu ernennen.

TOP3: Der Gemeinderat beschließt den Haushaltsplan in der vorgelegten Form und den Finanzplan.

TOP4: Der Gemeinderat beschließt die Beibehaltung der vorhandenen Wandertafeln.

TOP5: Festsetzung von innerörtlichen Verkehrsstraßen.

TOP6: Reinhold Mück soll die Bäume am Huggert so freischneiden, dass Fußgänger die Wege unbehindert gehen können.

10.03.03 „Wie leben eigentlich die Leute in Rheinland-Pfalz “. Wie, fragten sich die zuständigen TV-Redakteure des Südwestfunks aus Mainz und beschlossen alle Ortschaften mit weniger als 2.500 Einwohner mit einem Kamerateam zu besuchen. Am 10. März war ein großer Tag für einige Bürger in Westernohe. Das „Fernsehen“ war da! Gefilmt wurde um und in Westernohe. Wie leben die Leute; wo kaufen sie ein? Einkauf: Beim coop. Gut, „Spot an“ hieß es dann. Bitte ganz natürlich als wenn wir nicht da wären. Nein so nicht ! Sie haben in die Kamera geguckt. Wiederholung! Nach einer Dreiviertelstunde war coop abgedreht und es ging weiter zur Firma Zoth. Im Südwestfernsehen in der Sendung „Hierzuland“ wird der Dreh von Westernohe gesendet werden.

30.03.03 Engelbert Gerz ist nun Ehrenbürger. 23 Jahre lang lenkte er, von 1956 bis 1979, die Geschicke des Dorfes. Dem Besuch der Volksschule folgte eine Maurerlehre. Nach dem Dienst in der Wehrmacht während des 2. Weltkrieges gelangte Gerz in die Verwaltung und von 1972 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand war er bei der Verbandsgemeindeverwaltung in Rennerod tätig. Ortsbürgermeister Günter Kreckel hob in seiner Laudatio die besonderen Verdienste des Ehrenbürgers von Westernohe hervor. Dabei verwies er auf die gelungene 900-Jahr-Feier, den Bau von Schule, Friedhofshalle die Ansiedlung von Industriebetrieben und die Erschließung des Wochen- endhausgebietes. Engelbert Gerz gehörte der SPD-Fraktion des Kreis- tages an und vertrat als Kreisdeputierter den Landrat des früheren Oberwesterwaldkreises. Seine gute Zusammenarbeit mit Karl Boller aus Rennerod zum Wohle des Hohen Westerwaldes war sprichwörtlich. Vor allem beim Aufbau der Verwaltung ergänzten sich beide überparteilich. Neben seiner politischen Tätigkeit bemühte Gerz sich auch um das Vereinsleben in seinem Heimatort. Er gehörte zu den Gründern des Sportclubs Westernohe, dessen Ehrenmitglied er ebenso ist wie beim einheimischen Musikverein. Dem Männerchor „Eintracht“ im benachbarten Oberrod gehört er gleichfalls an. Die Verdienste des Ehrenbürgers Engelbert Gerz und der vorbildlichen Zusammenarbeit mit ihm würdigten Verbandsbürgermeister Werner Daum und sein Vorgänger Karl Boller. Hans-Jürgen Heene überbrachte die Glückwünsche der SPD-Ortsvereine und Herbert Stecker gratulierte für die beiden Vereine. Das gemeinsame Wirken zum Aufbau der Wirtschaft und der Schaffung von Arbeitsplätzen im heimischen Raum hob Walter Zoth hervor. Wolfgang Gerz dankte im Namen der Familie für die seinem Vater zuteil gewordenen Ehrungen. 

April 2003                                                                                             zurück

19.04.03 Osternfeierlichkeiten In diesem Jahr gehen aus der Gemeinde Westernohe keine Kinder zur 1.heiligen Kommunion.

In der Westerwälder Zeitung unter der Rubrik „ Vor 25 Jahren“. Unter Leitung von Ortsbürgermeister Engelbert Gerz hat der Orts- Gemeinderat von Westernohe erstmals einen Millionen-Etat beschlossen. Im Verwaltungshaushalt stehen 509 300 Mark zu Buche, im Vermögens-Etat 403 700 Mark.

27.04.03 Griechen, Deutsche und zwei Lämmer ! Ein Teil unserer ausländischen Mitbürger, in diesem Fall unserer griechischen Wirtsleute, Theo und Debby aus dem Gasthaus Riebel, gehören der Orthodoxen Kirche an und begehen das Osterfest nach dem Julianischen Kalender. Und zu diesem christlichen Osterfest gehört auch das Osterlamm. Gemäß diesem Motto begingen Deutsche und Griechen das „zweite Osterfest gemeinsam bei Riebel“ in Westernohe.

29.04.03 Pfadfinder auf Kurssuche ! 3500 Leiterinnen und Leiter der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg treffen sich zum „up2date“-Kongress im Bundeszentrum in Westernohe. Die Großveranstaltung ist der Höhepunkt eines mehrjährigen innerverbandlichen Entwicklungsprozesses, der die pädagogische Qualität der Kinder- und Jugendarbeit der DPSG als anerkannter, ausserschulischen Bildungsträger überprüft und für die Zukunft sichern soll. Geprägt ist das viertägige Event durch die Atmosphäre einer großen Zeltstadt, christlichen Zusammenlebens, kreativem Arbeiten und ideenreichen Aktionen sowie gemeinsamen Feierns.

Junge Musical-Akteure probten in Westernohe! Rund 90 Darsteller, überwiegend junge Leute, üben für das Musical „Nostradamus le mystiye“. Zu ihrem zweiten Probewochenende haben sie sich in den Räumlichkeiten der Deutschen Pfadfinderschaft in Westernohe zusammengefunden. Dabei ist das Tanzen aber nur einer der Bestandteile. In der Turnhalle gibt Tanja Stecker (Westernohe) den Ton an. Sie ist verantwortlich für die Choreographie. Die Proben haben im Januar 2002 begonnen, die Uraufführung ist für den Herbst dieses Jahres geplant.

Mai 2003                                                                                              zurück

„ Criminale 2003“ Fünf Tage hielten sich fast 200 Krimi-Autoren im Oberwesterwald auf. Auf die literarische Spurensuche nach den Tätern begaben sich Autoren und Publikum in Westernohe. Bei den Pfadfindern lasen Susanne Mischke und Richard Lifka aus ihren Werken.

10.05.03 In der Turnhalle der Pfadfinderschaft spielt die Rockband „ 12 Coke Cowboys “

23.05.03 Gemeinsamer Firmgottesdienst von Westernohe und Elsoff in der Pfarrkirche von Westernohe.

24.05.03 Der Motorradclub Westernohe lädt zum 13. Motorradtreff ein. Auf dem Pfadfindergelände in der Arena treffen sich Gleichgesinnte aus der ganzen Republik und auch Ausland zum Feiern.

31.05.03 Im Kreise ihrer Kinder und Enkelkinder und der ganzen Dorfgemeinschaft können die Eheleute Gisela und Engelbert May die Goldhochzeit feiern.

31.05.03 Dankamt zum 60 jährigen Priesterjubiläum von Pater Michael. Pater Michael war Leiter der Deutschen Pfadfinderschaft und der Bevölkerung durch seine menschliche und freundliche Ausstrahlung sehr angetan.

Juni 2003                                                                                              zurück

Ein „Fleyer“ der Pfarrkirche Sankt Matthäus. Pfarrer Achim Sahl kam auf die geniale Idee, ein Faltblatt drucken zu lassen, in dem in einem „Rundgang“ die neue Gestaltung des Gotteshauses erklärt wird. Egon Zoth, pensionierter Rektor, Religionslehrer und Heimatgeschichtler hat diesen Gedanken sehr gut umgesetzt. Er stellt bei einem „Gang durch die Kirche“ einzelne Stationen vor, hält inne und schreibt über die Einzelheiten der Gegenstände und Figuren, besonders über ihren symbolischen Gehalt. Ein schönes Andenken oder auch ein schönes Mitbringsel für die „ daheim gebliebenen “.

Innenminister Walter Zuber hat der Ortsgemeinde Westernohe Mittel aus dem Rheinland-Pfälzischen Dorferneuerungsprogramm bewilligt. Westernohe erhält für die Renovierung des Backhauses mit Umfeldgestaltung 38 100 Euro. Westernohe dokumentierte weiter seine Entschlossenheit, den historisch gewachsenen Ortskern zu erhalten, neu zu beleben und attraktiver zumachen, so Zuber. Mit der Gestaltung des Umfeldes am Backhaus erhalte der Ort nicht nur eine Aufwertung, sondern auch mehr Verkehrssicherheit.

Das traditionelle Treffen der Dorfchronisten in der Verbandsgemeinde Rennerod begann dieses Jahr mit einer Wanderung durch die Holzbachschlucht. Bei Kaffee und Kuchen erholten sich die Teilnehmer im Hofcafe. Wolfgang Gerz (Oberrod) berichtete ausführlich über den Stand der Arbeiten am Flurnamenverzeichnis der VG Rennerod. Nach der Vorlage eines Konzeptes zur Erfassung des Flurnamen und ihrer Dialektform durch den Referenten genehmigte der Rat die Durchführung und stellte „bescheidene Finanzmittel“ zur Verfügung. Daum dankte den Chronisten, besonders aber Gerz für das gezeigte Engagement. Er bevorzuge die Weitergabe in Form eines Buches, das auch Forschungseinrichtungen, Archiven und den Gemeinden selbst zur Verfügung stehen könne.

Der Musikverein Westernohe wird 50 Jahre alt Sein 50-jähriges Bestehen feiert der Musikverein Westernohe mit einem großen Kommers. Der Begrüßungsmarsch in „ In die weite Welt“ eröffnete den Kommers im Festzelt am Sportplatz. Erstmals war das Stück am 3. Mai 1953 auf dem Dorfplatz Huggert von den Musikanten der „ersten Stunde“ unter ihrem Dirigenten Karl Sturm gespielt worden. Der erste Vorsitzende Walter Wehler begrüßte die zahlreichen Besucher besonders Schirmherrin Angela Schneider-Forst, MdL. Er wies auf die von Egon Zoth und seinem Team erstellte Chronik „ Aus der Geschichte eines Dorfvereins“ hin, in der alle wichtigen Ereignisse aus fünf Jahrzehnten mit Text und Bild dokumentiert wurden. Ortsbürgermeister Günter Kreckel der mit den Glückwünschen der Nachbargemeinden ein Geldgeschenk überreichte, lobte die gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit zwischen Ortsgemeinde und Verein. Er freute sich vor allem über die vielen jugendlichen Musikanten. Pfarrer Achim Sahl hatte eine „Festode“ gedichtet, die seinen Dank für Gemeinschaft, Leistung und das Schenken von Frohsinn durch die Musik zum Ausdruck brachte. Zu einem Vereinsjubiläum dieser Art gehört auch die passende Musik. Unter Leitung von Heinz Blank spielte die Kapelle „Mars der Medici“, eine Melodienfolge von Webbers „Jesus Christ, Superstar“ und ließ die „ Wassermusik “ von Händel lustig plätschern. Erhebender Abschluß im abgedunkelten Zelt war der Große Zapfen- streich, eingeleitet von Böllerschüssen und mit dem Einzug der Oberroder Schützen als Fackelträger. Beim Abspielen der Nationalhymne erhob man sich schweigend von den Plätzen. Geehrt wurden vom Musikverein die Gründungsmitglieder mit Ehrenurkunde, goldener Jubiläumsnadel und goldener Taschenuhr: Karl-Heinz Wehler, Günter Riebel, Reinhard Schmidt, Josef Schäfer, Günter Jung, Erich Jung, Alois Groß, Theo Groß. Für 50-jährige Mitgliedschaft: Willibald Zoth, Adolf Schäfer, Dr.h.c. Walter Zoth. Zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden: Gerhard Riebel, Heinz Müller und Egon Zoth. Eine besondere Ehrung wurde Helmut Augustin für 40 Jahre aktive Musiktätigkeit zuteil (Ehrenbrief + goldene Ehrenadel). Unter „Standing Ovation“ der anwesenden Gäste. Den sonntäglichen Festgottesdienst im Festzelt gestalteten Musikverein und Kirchenchor musikalisch. Zum Frühschoppen spielte die Daadentaler Knappenkapelle auf und anschließend fand das Freundschaftsspielen statt. Mit Sicherheit zählt dieses Musikfest zu den „ Highlights“ in der Vereinsgeschichte.

Nach diesem gelungen Musikfest fällt das Pfarrfest dieses Jahr aus. „ Fronleichnam wie in früheren Jahren “

27.06.03 Gemeinderatssitzung

- Der Gemeinderat beschließt, dass der Seniorenausflug in 2003 ausfällt.
  In 2004 soll je nach Finanzlage neu entschieden werden.

- Der Gemeinderat erteilt dem Architekturbüro Schäfer , Westerburg die Bauleitung für die Baumaßnahmen am Backhaus. Das Honorar beträgt pauschal 6000.-€.

„ Wäller ist vulkanisch-schwerfällig “ Die Landeszentrale für politische Bildung stellt in ihren „ Blättern zum Land “ den Hohen Westerwald vor. Wolfgang Gerz (Oberrod) vermittelt einen Einblick über die Region in Wort und Bild. Colorierte Radierungen des Limburger Künstlers Klaus Panzer werten die Broschüre ebenfalls auf. Zitiert wird auch Hermann Stahl: “Ein Westerwälder ersetzt zwei Deutsche“, hat Feldherr Melander vor 400 Jahren behauptet. Dies gilt zumindest nicht bezüglich der Redseligkeit. Die Menschen im Hohen Westerwald sind geprägt von ihrer Geschichte, dem rauen Klima und einer vulkanischen Schwermut, die über dem Land liegt.

Juli 2003                                                                                              zurück

04.07.03 Pfarrer Achim Sahl lädt alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Kirchenrenovierung „ St. Matthäus “ ein. Nach seinem Motto:“ Sie müssen in ihrem Terminkalender nicht nur Zeiten für ihr Tun eintragen, sondern auch Zeiten für ihr Sein “.

Ein Jahrhundertsommer ? Ein Hochdruckgebiet jagt das nächste. Für den Einen ein Traum- Sommer für die Anderen nur heiß. Ein Westernoher Bürger berichtet, dass er schon seit Wochen im kühlen Kellergewölbe ein Notbett aufgestellt hat und hier nächtigt. Auf jedem Fall eine Belastung für Forst- und Landwirtschaft.

Firma Zoth bildet wieder über 50 Lehrlinge aus. Über 50 junge Menschen ermöglicht die Firma Zoth in Westernohe eine Ausbildung. Das Oberwesterwälder Unternehmen ist spezialisiert in Elektroanlagen, Energie- und Automatisierungstechnik, Heizung- und Rohrleitungsbau, Stahlbau, Blechbearbeitung sowie Maschinen- und Apparatebau. Mehrere hundert Berufsanfänger wurden bisher ausgebildet. Erfreulich in der wirtschaftlich schwierigen Zeit.

Satzungsänderung der Gemeinde Westernohe. Öffentliche Bekanntmachungen der Ortsgemeinde Westernohe erfolgen im Mitteilungsblatt „ Hoher Westerwald “.

13.07.03 Dorfturnier in Westernohe Unter der Leitung von Andrea Röttger richtet der Sportverein ab 10:00 Uhr das jährliche Dorfturnier aus. Unter den strengen Blicken der Schiedsrichter Michael Russ und Hartmut Schmidt wurde fair gekämpft. Allerdings gab es auch witziges zu sehen. Das Spiel Töchter gegen Väter war die wahre Wonne. Mühten sich die Väter doch tatsächlich in Gummistiefeln ab. Am Ende siegte der Titelverteidiger „Aus der Bornwiese“. Andrea Röttger dankte allen Helfern an Grill und Theke und allen „Guten Geistern“ im Hintergrund für die Mitgestaltung des Turniers.

Neureglung in Bezug auf Anfragen zu Zeltgottesdienste im Pastoralen Raum Rennerod. Seit der Installation des Pastoralen Raumes Rennerod am 01.06.1999 galt die Regelung, bei uns keinerlei „ Feld-, Wald- und Zeltgottesdienste “ zu gestalten. Dies einerseits, weil zu viele Anfragen zu allen möglichen Anlässen vorlagen, anderseits, weil ein erheblicher Mehraufwand an Vorbereitung, bei gleichzeitigem Rückgang der Teilnehmerzahlen, sowie der immer geringer werdenden Zahl der hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger dies nahe legte. Nach vier Jahren der Prüfung hat sich das gesamte Pastoralteam nun nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, das generelle Verbot von Zeltgottesdiensten noch einmal zu überdenken. Bei „echten Jubiläen“ (25,50,100 Jahren usw.) kann dem entsprochen werden. Diese Regelung tritt für die nächsten 5 Jahre in Kraft.

August 2003                                                                                        zurück

02.08.03 Suchaktion hielt Einsatzkräfte zwischen Rennerod und Westernohe in Atem. Feuerwehr und Polizei suchten einen Mann aus Rennerod, der nach einem Verkehrsunfall mit Verletzungen in einem nahen Waldstück verschwunden war. Die Polizei setzte einen Hubschrauber ein und auch ein Diensthund musste bei der Nachsuche helfen. Gegen 21:00 Uhr meldet sich der Vermisste bei der Einsatzzentrale. Die Polizei leitet ein Ermittlungsverfahren ein.

10.08.03 Immer am 2.Sonntag im August findet die Wendelinusprozession statt. Bei Regen oder Gewitter ist die Prozession auch schon mal ausgefallen. Aber durch Hitze, das ist wahrscheinlich einmalig in der über 100 jährigen Geschichte der Kapelle. Es war einfach zu heiß.

Die SG Westernohe/Neunkirchen geht in die neue Runde der Kreisliga B. Hoffen wir das der Trainer Michael Schneider eine glückliche Hand hat und an erfolgreichen Zeiten anschließen kann.

30.08.03 Frau Cornelia Simon aus Westernohe ist nun Pastoralreferentin. Durch Bischof Franz Kamphaus wird sie in einem feierlichen Gottes- dienst im Dom zu Limburg ausgesandt. Wir wünschen alles Gute und gratulieren herzlich zu diesem besonderen Ereignis. Pastoralreferentinnen absolvieren nach dem Studium eine Assistenzzeit von zwei Jahre und werden so für den Dienst in den Gemeinden vorbereitet.

September 2003                                                                                zurück

01.09.03 Es ist wieder soweit 13 Kinder wechseln vom Kindergarten Westernohe in die Grundschule Lasterbach nach Elsoff.

Denise Hof, Christopher Jung, Thomas Kaschewski, Selina Meuser ,Doria Roth, Aileen Röttger, Patrik Schwöbel, Sophia Schmidt, Anna Wehler, Suriye Kayali, Natahalie Zacher, Antonia Zoth

Irgendwann ist jeder von uns mit wackligen Knien zum ersten Mal zur Schule gegangen. Deshalb wird den Kindern der 1.Tag auch durch die Schultüte versüßt.

09.09.03 Muci Rahman Özkök aus Westernohe ist der neue Ausländer- beauftragte der Verbandsgemeinde Rennerod. Ganz neu ist die Aufgabe für ihn nicht: „ Ich habe mein Leben lang für meine Eltern übersetzt, das kann ich auch für andere tun“, sagt er. Kein Problem für ihn, denn er ist in Deutschland geboren und machte hier sein Abitur. Der 28-jährige Familienvater möchte sich besonders um Jugendliche kümmern. Ihre überschüssige Energien will er in sportlichen Ehrgeiz umlenken und denkt daran, eine Fußballmannschaft zu gründen. Zudem sei es wichtig für die jungen Leute, eine Berufsausbildung zu machen.

16.09.03 Als „Führenden Schulpartnerschaftsbetrieb 2002/2003“ hat die Haupt- schule Rennerod die Firma Zoth in Westernohe ausgezeichnet. Mit dieser selten vergebenen Ehrung werden besondere Verdienste in der nachhaltigen Zusammenarbeit zwischen Schule und regionaler Arbeitswelt gewürdigt. Schüler und Lehrer danken damit einem Partner- betrieb, der die Schulentwicklung finanziell, personell und innovativ fördert.

17.09.03 „ Expose“ bei der Europameisterschaft. Riesige Freude bei der Tanzgruppe „Expose“ des SC Westernohe. Das Showtanz-Ensemble hat sich auf einem Qualifikationsturnier in Limburg für die Europameisterschaft qualifiziert. Die Gruppe vertritt damit als viertes deutsches Team die Farben der Bundesrepublik. Die Europameisterschaft der „International Dance Organisation“ findet in der Limburger „Heinz-Wolf Halle“ statt.

20.09.03 Patrozinium St. Matthäus. Hochamt zum Kirchenpatron.

Der Kirchenchor Westernohe unternimmt einen Tagesausflug nach Aachen.

26.09 -- 29.09 In diesem Jahr findet die Kirmes im Gasthaus Riebel und auf dem Huggert statt. Im Allgemeinen war es wie jedes Jahr, eine normale Kirmes mit Karussell, Spaß und Frohsinn für Groß und Klein. Zum Auftakt stehen die sportlichen Veranstaltungen . Freitags stellte die Kirmesjugend den Kirmesbaum auf. Leider gab es Disharmonien zwischen Festwirt und der Kirmesjugend. Höhepunkt, wenn auch dieses Jahr nicht so gut besucht, ist bestimmt für die älteren Gäste der Kirmesmontagsfühschoppen mit dem Musikverein. Hier werden traditionell bei einem Glas Bier Freundschaften gepflegt.

Oktober 2003                                                                                      zurück

25.10.03 Oktoberfest in Westernohe Hax´n, Weisswurst und gekochte Rippchen zu den Klängen des Musikverein gibt’s im Saalbau Riebel.

Der erste „ Medikus“ aus Westernohe. Alexandra Güth, geb.1976, studierte in Marburg Medizin. Nun hat sie ihr Staatsexamen bestanden und ist somit Ärztin. Sie wird nun als Ärztin im Praktikum ein Jahr in einem Krankenhaus in der Schweiz arbeiten.

November 2003                                                                                  zurück

01.11.03 Allerheiligen und Friedhofsgang. Unter Mitwirkung von Musik- und Gesangverein gedenkt die Gemeinde der Toten und der im Krieg gefallenen und vermissten Soldaten. Feierlich gestaltet Pfarrer Keller diese Gedenkfeier. Bürgermeister Kreckel legt für die Gemeinde und den Vereinen Kränze am Ehrenmal nieder.

09.11.03 Pfarrgemeinderatswahl. Der Pfarrgemeinderat ist ein von Gemeinde- mitgliedern gewähltes Gremium, welches gemeinsam mit dem Pfarrer für die Belange einer Pfarrei zuständig ist. Der Pfarrgemeinderat wählt einen Verwaltungsrat, der für die finanziellen, personellen und baulichen Belange der Pfarrei zuständig ist. Der neue Pfarrgemeinderat besteht aus folgenden Mitgliedern:

Ewald Güth 212 Stimmen Annelie Seifer 204 ---- Birgit Schütz 182 ---- Günter Kunz 164 ---- Fabiola Frühwirth 153 ---- Christine Kraus 144 ---- Annelie Zoth 141 ---- Eva Vogelsang 117 ----

Die Wahlbeteiligung betrug 58,8 % Wir danken dem „alten Pfarrgemeinderat“, und hier besonders Markus Güth, der 16 Jahre seine Freizeit zur Verfügung stellte und wünschen dem neuen Pfarrgemeinderat eine glückliche Hand bei den anstehenden Arbeiten und den Entscheidungen für die Zukunft.

09.11.03 Martinsfeier. Nach einem Gottesdienst ziehen die Kinder mit ihren bunten Fackeln und begleitet mit dem Musikverein zum Sportplatz um im Lichte des Martinsfeuer´s die Brezeln in Empfang zu nehmen.

15.11.03 Uraufführung des Musical´s „Nostradamus“ von Gerhard Grün. Die Inszenierung lag in den Händen von Nadja und Tanja Stecker aus Westernohe. Im Industriedenkmal Concordiahütte in Bendorf finden die Vorstellungen vom 15.11.2003 bis 15.02.2004 statt.

Bereits zum wiederholten Mal hat Walter Zoth Menschen in Weißrussland geholfen, wo er die Patenschaft über 170 Waisen und Halbwaisen übernommen hat. Unterstützung gab es auch für die Krankenhäuser und besonders hilfsbedürftige kranke Menschen. Im Gepäck hatte er die Früchte seiner eigenen Lebensversicherung, die er zu Beginn seiner Geschäftszeit abgeschlossen hatte. Und noch etwas möchte Zoth seinen Mitmenschen sagen: „ Wenn es hier in Deutschland Menschen gibt, die unzufrieden sind, so reicht ein Besuch in Weißrussland und die Erfahrung des dortigen Elends, um wieder zufrieden zu sein “.

21-22.11 Treibjagd auf „ Sauen “ und Rehwild. In einer gemeinsamen „ Drückjagd “ der Gemeinde Westernohe und Oberrod wurde dem heimischen Wild zu Laibe gerückt. Im Forst in Westernohe wurden 3 Wildschweine und 12 Stück Rehwild erlegt. Der nächste Tag brachte eine Strecke von 10 Wildschweinen 2 Stück Rehwild und ein Fuchs.

26.11.03 In der konstituierenden Sitzung des Pfarrgemeinderates wurde die Vorsitzende des PGR gewählt: Birgit Schütz. Stellvertretende Vorsitzende ist Annelie Zoth. Auch Fabiola Frühwirth gehört dem Vorstand an.

Dezember 2003                                                                                 zurück

07.12.03 Seniorenfeier zur Adventszeit Noch nie konnten zur Seniorenfeier der Gemeinde so viele ältere Bürger über 65 Jahre eingeladen werden wie dieses Jahr (165 Einwohner). Ja, sie die Nachkriegsgeneration soll auch ihren wohlverdienten Ruhestand genießen können. Schließlich verdanken wir ihnen unseren heutigen Wohlstand. Alle Vereine und auch der Kindergarten beteiligten sich an der Gestaltung der Adventsfeier. Günter Wilke zeigt mit einem Dia-Vortrag die Entwicklung in der Gemeinde.

12.12.03 Dankeschönabend für die Beteiligten am Zeltauf - und Abbau beim diesjährigen Musikfest im Sportlerheim in Westernohe. Der Vorstand bedankt sich mit einem gemütlichen Abend. Angela Schneider-Forst (MdL) berichtet über Zukunftspläne. Es wird eine deutsch-französische Partnerschaft mit „ le Department Burgund “ und der Verbandsgemeinde geplant. Auch der Musikverein soll in diese „Jumelage“ eingebunden werden. Warum nicht.

13.12.03 Der erste Schnee bei strahlendem Sonnenschein verzaubert die Landschaft in eine vorweihnachtliche Stimmung. Sonnenschein hatten wir dieses Jahr wirklich genügend. Der Januar begann schon mit traumhaften Wetter. So war das Frühjahr und dann der Jahrhundertsommer. Auch der berühmte „Altweibersommer“ bescherte genügend Sonnenschein.

Pfarrer Ernst Keidel feiert die Gnadenpriesterweihe ( 70 Jahre ). Keidel war von 1943 – 1949 Pfarrvikar in Westernohe. Pfarrer Keidel ist nun 97 Jahre alt und wohnt in einem Seniorenheim in Weilburg.

Das Jahr verabschiedet sich, für den einen Bürger eine erfolgreiche Zeit, ob beruflich oder privat. Für den anderen einfach ein schlechtes Jahr. Wir leben in einer Zeit von Umgestaltungen. Alles was uns vertraut und sicher zu sein schien wird in Frage gestellt, geändert und verändert. Auch das neue Jahr wird in der Gemeinde Veränderungen bringen. Vereinsvorstände und der Gemeinderat mit Bürgermeister stehen zur Wahl an. Schauen wir positiv ins neue Jahr 2004 und es wird gelingen.

Neu Erdenbürger in der Gemeinde:                                                   zurück

Lorraine Zimmermann
Victoria Breit
Fabian Abel
Joel Mack
Luca Schmidt
Joeline Kästner

Hochzeiten:

Thomas Schmidt und Monika Keller
Joachim Hermann und Lydia Bruch

Verstorbene Mitbürger unserer Gemeinde:

Karl Theodor Kurz geb. 1924 Albert Thomas * 1912
Gertrud Ulbricht * 1910
Thekla Kaiser * 1912
Käthe Beckes * 1910
Karl-Heinz Hof * 1939
Anna Maria Heck * 1909
Anna Maria Wehler * 1906
Reinhold Zuber * 1929
Agnes Wilke * 1936
Rita Hanz * 1938
Katharina Willert * 1918

Neubauten in 2003:                                                                         zurück

Einfamilienhaus Damian Janczyk, Zum Gallpüsch
Manfred Weimar, Im Wiesengrund
Bodo Walther (Winnen) ,Weststraße
Matthias Thomas, Bornwiese

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