Jahresrückblick 2001

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Last updated on Samstag, den 27. Januar 2007 um 15:35 Uhr

 chronik

 von Hermann Krämer

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Januar , Februar , März , April , Mai, Juni , Juli ,

August , September , Oktober , November , Dezember

 

 

Januar 2001

01.01.01 Was erwartet uns ? Das fragt sich mancher zum Jahreswechsel. Und wird diese Frage vielleicht mit mehr oder weniger Sekt im Blut beiseite schieben. Doch bedenkend, mit welcher Geschwindigkeit die technologische Entwicklung vorangeschritten ist, wird mir schwindlig bei dem Versuch mir vorzustellen, wozu der Mensch in den nächsten 100 Jahren fähig sein könnte. Vor hundert Jahren, kannte man noch keine Flugzeuge, Radios, Fernseher, Waschmaschinen, Kugelschreiber, Raketen, Atombomben und Computern. Von im Reagenzglas gezeugten Menschen oder Genmanipulation ganz zu schweigen. Was erwartet unsere Nachkommen in den nächsten 100 Jahre ? Für mich wäre es ein wirklicher Fortschritt, wenn in 100 Jahren noch Men-schen auf der Erde leben könnten , ohne sie durch unseren „Fortschritt“ zu zerstören.

04.01.01 Die Pro-Kopf-Verschuldung in der Verbandsgemeinde Rennerod ist um rund 25 DM gesunken. Zwölf Orte sind schuldenfrei, dazu gehört auch die Gemeinde Westernohe.

07.01.01 Am Sonntag sind die Sternsingerinnen und Sternsinger von Westernohe wieder unterwegs. Ganz egal welches Wetter auch sein wird, sie werden sich aufmachen und durch die Straßen unseres Dorfes ziehen. Wie üblich, erhalten die Kinder an den Türen meist noch Süßigkeiten als Dankeschön. Nur einiges der Süßigkeiten nehmen die Kinder nach der Aktion mit nach Hause. Den restlichen Teil, meist mehrere Kisten, bringen die Größeren in die Kinderpsychiatrie nach Herborn.

08.01.01 Erste Gemeinderatssitzung im neuen Jahr. Themen: Vorstellung des neuen Vorentwurfes zum Bebauungsplan „Oberwies“. Bericht über den Besuch bei der Kreisverwaltung bezüglich der Zuschussanträge zu den Baumaßnahmen Backhaus und angrenz- ende Straßen.

12.01.01 Die Geschäftsleitung der Firma Zoth & Co.KG, Westernohe überreicht Landrat Peter Paul Weinert einen Scheck in Höhe von 3.450.-DM. Anlässlich der Weihnachtsfeier wurde eine Tombola organisiert. Mit dem Erlös sollen im Partnerland von Rheinland-Pfalz in Ruanda 8 Häuser für Waisenkinder, die durch den Bürgerkrieg ihre Eltern verloren haben errichtet werden.

17.01.01 Vielseitig und abwechselungsreich waren die Aktivitäten der Frauengemeinschaft im Vorjahr, stellt die Vorsitzende Gaby Stecker vor 36 Mitgliedern in der Jahreshauptversammlung fest. Das soziale Engagement der Gruppe ist beachtlich. Trotz ihrer zahlreichen Spenden steht die Frauengemeinschaft finanziell auf gesunden Beinen. Auch in diesem Jahr haben die Frauen wieder einen vollen Terminkalender.

19.01.01 Jahreshauptversammlung des Sport-Club im Vereinslokal. - Vater und Tochter lenken nun die SCW-Geschicke – so die Überschrift in der WZ. Herbert und Tanja Stecker führen künftig den SC Westernohe. Dies ergaben die Vorstandswahlen. Das Vater und Tochter dem Club vorstehen, ist ein Novum in der Vereinsgeschichte. 60 der über 300 Mitglieder waren zur Versammlung erschienen. Ihnen offenbarte sich ein breiter Fächer sportlicher Aktivitäten, aber auch nachlassender Bereitschaft zur Mitarbeit. Erfreulich fiel die Bilanz der Tischtennisabteilung aus. Udo Rex berichtete von der Herbstmeisterschaft in der Regionsliga, wobei Burkhard Reif und Frank Simon zu den besten Spielern der Klasse zählen. Drei weitere Seniorenmannschaften und ein Jugendteam nehmen am Spielbetrieb teil. Im Fußball hat sich die SG-Westernohe/Neunkirchen/Hüblingen in der Kreisliga A gut behauptet. Das Turnier der VG-Rennerod hat der SCW in 2000 zum 14. Mal gewonnen. In der JSG Lasterbach sind rund 90 Jugendliche in sieben Mannschaften aktiv. Für die Altherrn-Abteilung konnte Hartmut Schmidt von 15 Spielen berichten. Uli Melzer und Dirk Pagel verzeichneten die meisten Einsätze. Einen Wechsel verzeichnet die Gymnastikabteilung. Annemarie Gerz erstattet nach über 20 Jahren ihren letzten Bericht. Tanja Stecker lobte ihr 12 Frauen starkes Tanzteam. Staunende Gesichter lösten die Zahlen aus, die Brigitte Hermann als Hüterin des Tanznachwuchses nannte: In drei Gruppen tanzen 51 Kinder. Trotz enormer Aufwendungen für die vielen Mannschaften und Gruppen ist die Kassenlage gut, so Kassierer Volker Abel. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Vorsitzender Stecker berichtete, dass der Verein Mitglied im Rheinischen Karnevalsverband ist und daher mit den Tanzgruppen auch an ent- sprechenden Tunieren teilnehmen darf. Katja Röttger hat einen Lehrgang zur Übungsleiterin erfolgreich abgeschlossen, ebenso wie Tanja Stecker ihre Ausbildung als Wertungsrichterin.

Ehrungen beim SCW: 25 Jahre Mitglied: Ewald Güth, Andreas Bär Wolfgang Hilgen, Petra Schwöbel 40 Jahre Mitglied: Ferdinand Augustin, Bernd Stecker, 50 Jahre Mitglied: Gerhard Frühwirth, Günther Gerz, Friedrich Ochs, Heinz Schilling, Walter Stahl, und Walter Zoth, Ria Breithecker, langjährige Übungsleiterin des SCW aus Frickhofen, erhielt im letzten Jahr das Bundesverdienstkreuz. Der gesamte Verein freut sich mit „ der Ria „ über diese hohe Auszeichnung. Nicht zuletzt ihr sportliches Engagement, das auch in Westernohe fußte, hat zu dieser Ehrung beigetragen. Der SCW hat ihr die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

19.01.01 Jahreshauptversammlung des Musikvereins im Vereinslokal. Der Vorsitzende berichtet über das Vereinsgeschehen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2000 und dankt insbesondere dem Dirigenten für heraus- ragenden Einsatz. Worte des Dankes ergehen auch an den Gemeinderat und Ortsbürgermeister Kreckel für die finanzielle Unterstützung. So wurden die Kosten für die neu angeschafften Westerwälder Kittel und Westen vollends von der Gemeinde übernommen. Im Jahr 2000 hat der Verein an 29 Veranstaltungen aktiv mitgewirkt, dazu kamen noch 13 Ständchen in der Gemeinde. Das Orchester zählt 41 Aktive, bei denen einige auswärtige „Gästespieler“ enthalten sind. Immerhin hatte man am Kirmessonntag mit 39 Aktiven das Konzert bestritten. Der Jugendarbeit wird nach wie vor ein hoher Stellenwert eingeräumt. Für die kommenden Jahre sei nun das wichtigste Ziel, die Qualität zu steigern, um die Attraktivität des Vereins zu halten und zu verbessern. Leistungsreserven wären vorhanden und Leistung müsse gefordert werden. Herr Egon Zoth hat sich bereiterklärt, die Vereinschronik zum 50-jährigen Jubiläum im Jahr 2003 zu erstellen.

Februar 2001                                                                                                  zurück

10.02.01 Traditionelles Schlachtfest der „Alten Herrn“ in der Grillhütte Westernohe. Ab 11:00 Uhr gibt’s deftiges zu Essen und auch die „geistigen Getränke“ kommen nicht zu kurz. Erinnerungen an frühere Hausschlachtungen werden wach, was man den Gesprächen der älteren Gäste entnehmen kann.

14.02.01 Dr. Karl Lehnert aus Westernohe hat eine Broschüre zum Thema „Schwangerschaft, Geburt und ihr Kind – alles was sie darüber wissen sollten“ veröffentlicht. Herr Dr. Lehnert war Frauenarzt in Limburg und verbringt seinen Ruhestand im Wochenendhausgebiet in Westernohe.

Su schwätzt mer „ de Holegins „ E de letzte Wuche voom Februor, do kumme se werrer wie jedes Johr, de Holegins iwwer`t Durf gflue enn mache no Norde enn gruße Bue. Enn wenn mer da de Holegins dout hiern, enn et da ach immer noch dout friern, enn wenn et manchmol daauße noch viel schneit, da es et doch bes zum Früijohr net me waait.—Egon Zoth in der „WZ“-- Mundart von Westernohe—

23.02 – 26.02.01 Die Katholische Frauengemeinschaft feiert in der Narrhalla Riebel ausgelassen Karnevall. Seit mehr als zwanzig Jahren bietet eine erfahrene Truppe, unterstützt von hoffnungsvollen Nachwuchskräften , dem Publikum ein unterhaltsames Programm mit vielen Höhepunkten. Gaby Stecker ,als erfahrene Karnevalistin, führte durch das vierstündige Programm ,daß von der Juniorentanzgruppe unter der Leitung von Brigitte Hermann mit einem flotten Marsch eröffnet wurde. Stellvertretend für viele Darbietungen, erhielt das Funkenmariechen Lisa Frühwirth ,das an diesem Abend fünf Mal angenehm in Erscheinung trat, be- geisterten Applaus. Das Renneroder Dreigestirn hatte den Orden des Karnevalvereins mitgebracht und den begehrten Orden der Rhein-Zeitung erhielt Gaby Stecker. Mit einer Polonaise durch den Saal verabschiedeten sich die Mitwirkenden vom Publikum.

März 2001                                                                                                  zurück

25.03.01 Landtagswahl 2001 in Rheinland-Pfalz: Ergebnisse aus Westernohe

  2001 1996
wahlberechtigte Bürger 703 672
gültige Stimmen 412 466
SPD 119 132
CDU 253 287
FDP 16 19
Grüne 18 28

21.03.01 Schneeflocken statt Osterglocken. Winter zum Frühlingsanfang.

Kathrin Riebel aus Westernohe legte im Jahr 2000 am Konrad-Adenauer Gymnasium in Westerburg ihr Abitur ab und wurde von ihrer Schule für die Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen. Sie erhielt jetzt Mitteilung, dass sie in die Förderung übernommen wird. Dies umfasst ein Stipendium im Inland, monatliches Büchergeld und die Möglichkeit zur Teilnahme an Sommerakademien. Kathrin hat als Studienfach Psychologie gewählt und freut sich über das Stipendium, zumal die Aufnahme in die Stiftung ziemlich selten erfolgt.

April 2001                                                                                                  zurück

29.04.01 Erstkommunion in der Pfarrkirche Seit den Herbstferien 2000 haben sich die Kinder wöchentlich getroffen um Geschichten von Jesus zu hören um ihn besser kennenzulernen, zu beten, zu spielen und zu singen. Ein schönes Erlebniss war das Wochenende in Kirchähr. In der ganzen Zeit wurden sie von Petra Flick, Jutta Wehler, Stefanie Flick und Pfarrer Achim Sahl betreut.

Sandra Bauer, Michelle Pistor, Pascal Schwöbel, Carina Flick, Jennifer Klar, Tobias Wehler Michael Flick, Niklas Klar, Katrin Wehler

Kaplan Peter Lauer verlässt die Pfarrgemeinde und dafür kommt Seelsorgerpraktikant Padre Pablo Pelaez als Nachfolger. „ Mit dem Westerwälder Platt wird es noch etwas länger dauern, aber inzwischen können Sie sich an Hochdeutsch mit spanischem Akzent gewöhnen“. So hat Padre Pelaez seine Vorstellung begonnen. Pablo Pelaez ist 34 Jahre alt, geboren in der Hafenstadt Guayaquil in Ecuador. Die Priesterweihe erhielt er am 30.08.1998 in Guayaquil. Da er hier kein Pfarrer ist und auch keine Ernennung zum Kaplan hat, will er wie in seiner Heimat, mit „Padre“ angeredet werden. Auf ein gutes Zusammensein im Glauben.

Zum zweiten Mal veranstaltet der JSG Lasterbach mit ihrer D-Jugend ein Trainingscamp unter dem Motto der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Acht Kinder zwischen elf und zwölf Jahren verbrachten vier tolle Ta-ge mit ihren zwei Betreuern im Jugendgästehaus des Salesianer Ordens Don Bosco in Jünkerath in der Ei-fel. Ziel des Trainingscamps war neben der sportlichen Förderung vor allem Selbstvertrauen und Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Mai 2001                                                                                                  zurück

12.05.01 Schwere Kopfverletzungen erlitt am Samstagabend ein Fünfjähriger in der Straße „Zum alten Berg“ in Westernohe. Der Junge war in Richtung Hauptstraße unterwegs als er stürzte. Mit dem Hubschrauber wurde er ins Krankenhaus gebracht. Der Bub trug nach Polizeiangaben keinen Sturzhelm und das Fahrrad war nicht in einem verkehrssicheren Zustand.

13.05.01 Rund 5000,-DM Sachschaden haben Unbekannte an einem Einfamilienhaus in der Südstraße angerichtet. In der Nacht zum Samstag schleuderten Randalierer Pflastersteine in die Fenster des Anwesens, das gerade renoviert wird. Außer Mehrfachverglasten Scheiben wurden Fensterbänke und Fußböden beschädigt.

14.05.01 Das Hoftor braucht einen neuen Anstrich oder der Spielplatz im Ortsteil eine Generalreinigung? Kein Problem ! Rund um Rennerod wollen am Pfingssamstag Pfadfinder überall dort anpacken, wo Hilfe nötig ist. Unter dem Motto „Gutes tun tut gut!“ wollen sich die Mitglieder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg für die langjährige Unterstützung der Westerwälder rund um ihr Bundeszentrum in Westernohe bedanken.

19.05.01 Gerhard und Margret Frühwirth, geb Groß können im Kreise ihrer Kinder und Enkelkinder das Fest der „Goldenen Hochzeit“ feiern.

20.05.01 Es gibt Vorurteile, die haften wie Pech und Schwefel. So auch das von den ungehobelten rücksichtslosen Motorradfahrern. Ein Klischee, das Mitglieder des MC Westernohe jetzt beherzt zu entkräften versuchen: Sie ließen sich in einer Renneroder Praxis Blut abnehmen und in die Datei für Rückenmarkspender aufnehmen. Wirkungsvolle Hilfe für andere Menschen in Not – und wieder mal ein Beweis dafür, wie wenig treffend Pauschalurteile sind.

Juni 2001                                                                                                  zurück

07.06.01 An Pfingsten war es wieder einmal soweit: 127 Gruppen mit insgesamt 4000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland schlugen in Westernohe ihre Zelte und Jurten auf. Die beiden Zeltplätze, Altenberg und Kirchbaum, sind die größten Lagerplätze in Deutschland. Auf fast 30 Hektar finden bis zu 5000 Personen Platz.

09.06.01 Wie das Gesicht Westernohes künftig aussehen wird, das stand im Mittelpunkt eines Besuches , den die Arbeitsgruppe „ Wirtschaft und Verkehr“ der CDU Kreistagsfraktion mit Landrat Peter Paul Weinert und Bürgermeister Werner Daum der Gemeinde am Lasterbach abstattete. Bei einem Rundgang durch das Dorf konnten sich die Westerwälder Christ- demokraten von der positiven Entwicklung der Gemeinde Westernohe überzeugen.

10.06.01 Klarer Vertrauensbeweis für Werner Daum. Der Renneroder VG-Amtsinhaber erzielte bei den Bürgermeisterwahlen im Westerwaldkreis das beste Ergebnis: 94,5 % In Westernohe durften 704 Bürger zur Wahl. Die Wahlbeteiligung betrug nur 29,83 %. 207 Wähler stimmten für Daum, 3 Wähler dagegen.

10.06.01 30 Jahre kath. Kindergarten Westernohe. Ja , sie haben richtig gelesen: Drei Jahrzehnte können unsere Kleinsten schon in Westernohe in den Kindergarten gehen. Zum Teil tun sie das nunmehr schon in der zweiten Generation.

1966- Die kath. Kirchengemeinde plant in der Gemeinde den Bau des längst erforderlichen Kindergartens.

1969 Grundsteinlegung : Die alte Volksschule und das Hirtenhaus müssen dem Neubau weichen.

1971 Beziehen die Kinder mit der Kindergärtnerin, Frau Dorda und ihrer Helferin den neuen Kindergarten.

1977/78 Eine ihm eigene Geschichte hat der kath. Kindergarten und die beginnt 1977. Die Kinderzahlen sinken, die Anmeldungen fallen unter die magische Zahl 15 und der Kindergarten soll geschlossen werden. Hier zeigt sich nun die Stärke der Eltern. Zu einem Protestmarsch formierten sich Eltern und Kinder aus Westernohe vor dem „Haus der Dienste“ in Limburg, um bei Caritas- direktor Frank gegen die Schließung zu demonstrieren. Auch die Gemeindevertreter Stefan Zoth, Herbert Gerz und Günther Schneider bringen ihre Bedenken gegen die Schließung zum Ausdruck. Wegen der drohenden Schließung ist sogar der Verwaltungsrat der Kirchengemeinde Westernohe zurückgetreten. Im Stich gelassen fühlen sich alle vom Elsoffer Dekan Theunissen. Den damaligen Eltern, Kirchenvertretern und der Gemeinde ist es zu verdanken, dass wir heute den 30. Geburtstag feiern können.

2001 Heute besuchen 50 Kinder den Kindergarten, es ist ein zweigruppige Einrichtung mit vier Mitarbeitern. Von Anfang an war der Kindergarten in der Trägerschaft der kath. Kirchengemeinde Westernohe, vertreten durch den Verwaltungsrat mit dem jeweiligen Pfarrer. Es ist auch eine Ausbildungsstelle für Praktikantinnen der Fachschule für Sozialpädagogik in Westerburg.

Guido Hügen neuer Bundeskurat der Georgspfadfinder. Benediktinermönsch Guido Hügen aus Meschede wurde zum neuen Bun-deskurat auf der Versammlung in Duderstadt gewählt. Der 37 jährige Ordensmann löst Vorgänger Georg Dittrich (43) ab, der nach sechsjähriger Amtszeit nicht mehr kandidiert.

17.06.01 In den frühen Morgenstunden zum 17. Juni stürzt in der Südstraße die komplette Giebelwand eines im Umbau befindlichem Wohnhauses ein. Durch die Umbauarbeiten waren die Fundamente vermutlich untergraben worden. Menschen kamen nicht zu Schaden. Der Besitzer ist erneut schockiert, wurden ihm erst vor Wochen von Rowdies die Fenster zerstört.

Nach zwanzig Jahren treffen sind wieder Pfadfinder aus aller Welt in Westernohe . 5000 Jungen und Mädchen aus 26 Länder sind gekommen. Dieses Bundestreffen fand Beachtung an höchster politischer Stelle. Bundesfamilienministerin Dr. Christine Bergmann, kam zur Eröffnung. Schätzungsweise 800 Gruppen- und 200 Großzelte wurden errichtet. Schon seit Jahren war dieses Treffen vorbereitet worden. Rund 4500 Baumstämme wurden herangekarrt. Sie dienen als Zeltstangen. Knapp 100 Raummeter Brennholz stehen den Pfadfinder zur Verfügung.

 

Juli 2001                                                                                                      zurück

 

August 2001                                                                                                 zurück

12.08.01 Seit Jahren fanden sich nicht mehr soviel Gläubige zur Wendelinusprozession ein wie in diesem Jahr. Die Prozession führte Pfarrer Achim Sahl an, der auch die kurze Andacht in der Kapelle hielt. Möglicherweise hat der Schutzheilige der Herden und Hirten einen neuen Stellenwert bekommen. Denken wir an die Tierseuchen BSE oder MKS.

13.08.01 Einschulung in der Lasterbachschule in Elsoff. Von Westernohe gehen folgende Kinder erstmals zur Schule:

Gross Jan, Höflein Johannes, Kaschewski Daniel, Reif Julia, Reinders Angelina, Flick Laura, Omaya-Okach Larissa, Steiner Philipp, Wehler Fabienne, Zacher Vanessa, Kunz Torben, Busch 

19.08.01 Die SG Westernohe/Neunkirchen holte sich beim Verbandsgemeinde-Turnier in Elsoff nach spannendem Finale den Siegespokal. Die Pokale an die siegreichen Mannschaften überreichte die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Paula Maria Maaß.

September 2001                                                                                           zurück

05.09.01 Die Gemeinde lädt die Senioren zu einem Ausflug ein. Cochem ist das Ziel. Bei schönem Wetter und einer Schiffstour mit Weinprobe wird es ein unterhaltsamer Tag.

09.09.01 Im Rahmen seiner heimatgeschichtlichen Wanderungen lädt der Wester-waldverein Rennerod nach Westernohe ein. Geführt wird die Wanderung von Wolfgang Gerz (Oberrod). Der gebürtige Westernoher beschäftigt sich seit Jahren mit der Geschichte des Hohen Westerwaldes was zahlreiche Veröffentlichungen belegen. Die Route führt über den ehemaligen Viehtrift dem Stefansberg entgegen. Von dort geht es zur Wendelinuskapelle weiter über die Wachholderheide zum Kreuz in der Heide. Auf dem Rückweg wird zunächst das Pfadfindergelände „Kirchbaum“ und dann das Wochenendhausgebiet passiert. Der „Stark“ entlang geht es wieder dem Dorf entgegen. Auf dem Weg werden an etwa zehn Punkten Erläuterungen zur Geschichte des Dorfes und der Gemarkung abgegeben.

11.09.01 Ein Tag, den wir so leicht nicht mehr vergessen werden. Terror in den USA. Die Türme des World-Trade-Center werden zerstört. Dabei starben tausende von Menschen und das Gefühl in einer sicheren Welt zu leben wurden auf einen Schlag zerstört. Betroffenheit und Ratlosigkeit merkt man in jedem Gespräch.

15.09.01 die Tür durch In der Nacht zum Freitag haben unbekannte Täter versucht , in ein Wohnhaus in Westernohe einzudringen. Bei dem am Ortsrand gelegenen Gebäude versuchte der oder die Täter, die Haustür aufzuhebeln. Dies misslang, da die Hauseigentümer zusätzliche Sicherungsmaßnahmen geschützt hatten. Es entstand nur geringer Sachschaden.

21.-24.09.01 Kirmes in Westernohe. Dieses Jahr finden die Veranstaltungen wieder im Dorf, sprich im Saalbau Riebel bei Debie und Theo, statt. Die Veranstaltungen sind zwar gut besucht aber im Vergleich zu den Vorjahren etwas ruhiger, was man in Westernohe nicht gewohnt ist. Zu tief ist die Erinnerung an New-York. Nach den Kirmestagen werden von der Kirmesjugend die Fotos aller Veranstaltungen im Internet veröffentlicht.

September 2001 Die 1.Mannschaft des SCW im Tischtennis schafft den Aufstieg in die 3. Rheinlandliga. Volker Schier, Burkhard Reif, Michael Groß, Frank Simon, Holger Vollbrecht, und Rene Schmidt ermöglichen diesen großen Erfolg in der Vereinsgeschichte.

Oktober 2001                                                                                                  zurück

Im Westerwaldkreis gibt es an einer Stelle noch eine natürliche gewachsene Wachholderheide: Nördlich von Westernohe, nahe der Krombachtalsperre. Das 1967 als „ unbedingt erhaltenswert“ eingestufte Naturschutzgebiet liegt auf einer Höhe von etwa 560m. Bereits 1949 wurde das 14 Hektar große Areal zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Jetzt rückt die Weide in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, befindet sich doch hier eine Vielzahl genau jenes Gewächses, das zum „Baum des Jahres 2002“ auserwählt ist.

Das Windrad bei den Pfadfindern wird abgebaut und verkauft. Zu wenig Wind? Nein, der Standort war vermutlich schlecht gewählt.

Oktober 2001 Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Die Renovierung der Pfarrkirche St.Matthäus in Westernohe kann beginnen. Das Bistum Limburg hat die Umbauarbeiten und die Finanzierung genehmigt. Kirchenmobilar und Heiligenstatuen werden von Mitgliedern des Pfarrge-meinderates und freiwilligen Helfern aus dem Kirchenschiff entfernt. Gottesdienste werden in der Umbauzeit im Pfarrheim gefeiert.

Der Wirtschaftsweg Waldstraße, auch Zufahrtsstraße zum Pfadfindergelände „Kirchbaum“, erhält einen neuen Straßenbelag. Die Kosten in einer Höhe von 118.000,- DM werden von der Pfadfinder- schaft übernommen.

Dank an unseren Förster Herrn Wolf. Durch sein Engagement wurde die Spitzhütte am Kirchbaumgeläde neu erstellt. Die alte Spitzhütte wurde vor Jahren das Opfer eines Brandanschlages.

Der Friedhof wurde mit einer neuen Umzäunung eingefasst. Die Friedhofsmauer wurde erhöht und mit einer Abdeckung versehen. Eine neue Holz- decke wurde in der Leichenhalle angebracht. Über eine Urnenmauer wurde nachgedacht.

Förster Wolf berichtet. Die Betriebskosten seien gesenkt worden. 26.240,-DM habe die Gemeinde bezahlt. Die Holzpreise fallen und der Holzverkauf sei schwierig. Herr Wolf erklärt, daß bei 1300 Fm geschlagenem Holz beim gegenwärtigen Holzpreis von 46,15 € nur etwa 6.ooo,- € wäre. Einschlagungen im „schwachen und mittleren Bereich“ seien Zukunfts- Investitionen. Vorschlag bei weiteren stagnierendem Holzpreis auch teilweise „in zielstarken Bereichen“ zugehen, d.h. weiterhin zu lichten um in Zukunft tragenden Wald zu haben. Die Gemeinde Westernohe besitzt bei 750 ha Gemarkung ca. 300 ha Wald ca. 80 ha Land

20.10.01 Annemarie Gerz, Leiterin des Kindergartens Westernohe, feiert ihr 25 jähriges Dienstjubiläum. Nach dem Samstagsgottesdienst findet ein Umtrunk im Pfarrheim statt.

November 2001                                                                                                  zurück

07.11.01 Ein Schwelbrand sorgt im Haus , Am Trift 2, für Aufregung. Glück im Unglück hatte die Besitzerin, da sie den Brand in den frühen Morgenstunden durch den beißenden Geruch bemerkte. Der Schaden ist beachtlich.

01.12.01 Die 1. Fußballmannschaft des SCW geht in die Winterpause und belegt dabei Platz 12 in der Kreisliga A. Die 1. Tischtennismannschaft belegt Platz 4 in der 3. Rheinlandliga. Ein gutes Ergebnis

Dezember 2001                                                                                                  zurück

Das Jahrbuch des Westerwaldkreises: „ Wäller Heimat “ ist erschienen. Schon wie im Vorjahr hat Egon Zoth aus Westernohe interesante Beiträge geliefert. Jahrbuch 2001 :“ So überlebte ich den Bombenangriff auf Rennerod “. 2002 :“ Christian Müller aus Westernohe macht in Norwegen sein Glück “.

21.12.01 Der Winter hat uns voll im Griff. 30 cm Neuschnee und Schneeverwehungen. Ein Winter wie früher? Nein. Sollte man den Wetteraufzeichnungen glauben schenken, so gab es früher genau so oft wie heute weiße und grüne Weihnachten. Dieses Jahr haben wir eine „ weiße Weihnacht “ und nicht nur zur Freude der Kinder.

Jahresende 2001

Wir nehmen Abschied von der geschätzten DM. Wir erinnern uns an viele Jahre, die sie mit uns verbracht hat. Wann und wie sind wir ihr zum ersten mal begegnet? Es war am 20. Juni 1948, dem Tag der Währungsreform. 40 Deutsche Mark Kopfgeld gab es damals bar auf die Hand. Dafür mussten die Eltern Schlange stehen. Freilich, Kinder wussten sie nicht richtig zu schätzen. Erst später lernte man sie zu würdigen. Zum Beispiel wenn es Taschengeld gab. Dann der wirtschaftliche Aufschwung, begleitet von der harten DM. Wirtschaftswunder nannte man diese Ära, obwohl sie alles andere als ein Wunder war. Nun kommt der Euro. Vertrauen sollten wir ihm entgegen bringen. Das braucht die neue Währung.

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